Nach Trumps Russland-Zitat : "Lieber Roland Kotz ...": Die kuriosesten Versprecher von Politikern

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) leistete sich bereits öffentliche Versprecher.
Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) leistete sich bereits öffentliche Versprecher.

Nicht nur Donald Trump, auch anderen Politikern ist es schon passiert: Ein blöder Versprecher – und alle haben zugehört.

shz.de von
18. Juli 2018, 15:13 Uhr

Hamburg | "Es hätte offensichtlich sein sollen – ich dachte, es wäre offensichtlich. Aber ich würde es gern klarstellen, nur für den Fall, dass es nicht offensichtlich war. In einem entscheidenden Satz meiner Bemerkungen sagte ich 'sein sollte' statt 'nicht sein sollte'." Mit diesen Worten versuchte US-Präsident Donald Trump die Kritik an seinem schon fast freundschaftlichen Zusammentreffen mit Wladimir Putin zu unterbinden. Es habe alles nur an dem kleinen Wörtchen "nicht" gelegen. Dieses habe er schlicht und einfach vergessen, so dass er plötzlich genau das Gegenteil von dem gesagt haben soll, was er eigentlich gemeint habe.

Ein Versprecher, mehr nicht. Das mag man nun glauben oder nicht, doch Donald Trump ist nicht der erste Politiker, der sich in einer entscheidenden Situation verspricht.

Franz Müntefering, der von Mordmeldungen statt Wortmeldungen während eines SPD-Parteitages erzählt. Oder Alt-Kanzler Helmut Kohl, der Ende der 80er Jahre die Koalition mit der FDP mit den Worten "wo wir pfleglich miteinander untergehen" beschreibt.

Solch ein Freud'scher Versprecher ist für den Politiker unangenehm – und für den Wähler umso schöner.

Versprecher aus der Politik – eine Auswahl:


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