Bei Präsidentschaftswahl 2016 : Trump: China hat die E-Mails von Clinton gehackt

Donald Trump beruft sich bei seinen Vorwürfen gegenüber China auf einen unseriösen Internetblog. Foto: dpa
Donald Trump beruft sich bei seinen Vorwürfen gegenüber China auf einen unseriösen Internetblog. Foto: dpa

Der US-Präsident bezieht sich bei den Aussagen auf einen rechtspopulistischen Internet-Blog, der nicht als seriös gilt.

shz.de von
29. August 2018, 07:24 Uhr

Washington | Chinesische Hacker sind nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei der Präsidentschaftswahl von 2016 in das E-Mail-Konto seiner Gegenkandidatin Hillary Clinton eingedrungen.

Trump berief sich dabei offensichtlich auf einen Bericht des rechtspopulistischen US-Blogs "Daily Caller". Dieser beruft sich seinerseits auf eine anonyme Quelle aus Geheimdienstkreisen. Der Blog gilt nicht als seriöse Nachrichtenquelle.



Trump hatte wiederholt im Wahlkampf erklärt, dass die Hackerangriffe gegen Clinton und die Demokraten auch von China und nicht von Russland ausgegangen sein könnten. Er legte jedoch niemals ernsthafte Beweise vor.

In seinem jüngsten Tweet forderte er das FBI und das Justizministerium auf, nun Schritte zu unternehmen. Andernfalls würden beide Organisationen ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Trump hatte den Twittereintrag zu ungewöhnlicher Zeit kurz nach Mitternacht abgesetzt.


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