Die Unglaublichen 2 und Ballon : Schweiger, Herbig und Disney: Das Kino im September

Die Unglaublichen 2: Brad Birds Film liegt auf der Liste der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten schon jetzt auf Platz 3.
Die Unglaublichen 2: Brad Birds Film liegt auf der Liste der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten schon jetzt auf Platz 3.

Kino im September: Til Schweiger und Bully Herbig sind wieder das. Und "Die Unglaublichen 2" kommen nach Deutschland.

shz.de von
24. August 2018, 17:03 Uhr

Berlin | Bully Herbig erzählt eine Fluchtgeschichte, Til Schweiger lädt zum Klassentreffen, und mit "Die Unglaublichen 2" kommt einer der erfolgreichsten Trickfilme aller Zeiten nach Deutschland.


Trickfilm auf Erfolgskurs: "Die Unglaublichen 2"



14 Jahre nach dem ersten Teil setzt Brad Bird seine Animationsfilm über ganz normale Superhelden fort. Mit einem Einspielergebnis von 1,12 Milliarden Dollar hat der Film seinen Vorgänger (633 Millionen Dollar) weit hinter sich gelassen. In der Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten liegt „Die Unglaublichen 2“ auf Rang 20. Nur zwei Animationsfilme haben mehr eingenommen: „Minions“ (2016) mit 1,16 Milliarden und „Die Eiskönigin“ (2013) mit 1,28 Milliarden Dollar. ("Die Unglaublichen 2" startet am 27. September.)


Bully Herbig: Republikflucht im "Ballon"



Bully Herbig legt einen historischen Thriller vor: „Ballon“ erzählt die reale Geschichte der Familien Strelzyk und Wetzel, die 1979 aus der DDR in den Westen flohen – in einem selbst gebauten Heißluftballon. In den Hauptrollen spielen Friedrich Mücke, Karoline Schuch und David Kross. ("Ballon" startet am 27. September.)


"Mackie Messer": Lars Eidinger spielt Brecht



Nach dem Bühnenerfolg der „Dreigroschenoper“ soll eine Kinofassung entstehen. Brechts Arbeit am Drehbuch führt zum Bruch mit dem Produzenten. Joachim A. Langs „Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ reinszeniert den historischen Kulturkampf und liefert in geschickter Montage zwei Filme in einem: eine Adaption der Dreigroschenoper mitsamt den Songs und die Geschichte der historischen Filmproduktion. In der Hauptrolle zeigt Lars Eidinger einen Brecht, dessen Kreativität im Konflikt erst voll aufblüht. ("Mackie Messer" startet am 13. September.)


"The Conjuring" geht weiter: "The Nun"



20 Millionen Dollar kostete der Horrorfilm „The Conjuring“ (2013). Heute ist der Schauerkosmos zu einem Milliarden-Dollar-Geschäft. Nach der Fortsetzung und zwei Ablegern um die Gruselpuppe „Annabelle“ geht es nun um eine böse Nonne. ("The Nun2 startet am 6. September )


Starker Indie-Film: "Leave No Trace"



Debra Granik, die Jennifer Lawrence mit „Winter‘s Bone“ zum Star machte, erzählt eine weitere Vater-Tochter-Geschichte. Diesmal geht es um ein Mädchen, das illegal in den Wäldern lebt – weil der Vater, ein traumatisierter Veteran, keine Gesellschaft erträgt. ("Leave No Trace" startet am 13. September .)


Flüchtlingsdrama: "Styx"



Bei einer Segeltour sieht sich die Ärztin Rike (Susanne Wolff) einem Flüchtlingsboot gegenüber, auf dem die Menschen sterben. Funksprüche bleiben unerhört. Preisgekröntes Drama von Wolfgang Fischer. ("Styx" startet am 13. September .) (Totalausfall: Kevins-Spacey-Film spielt 288 Dollar ein)


"Book Club": Ergraute lesen "Fifty Shades of "Grey"



Ein Lesezirkel älterer Damen, zu denen Diane Keaton und Jane Fonda gehören, nimmt sich „50 Shades of Grey“ vor. Komödie über den zweiten Frühling. ("Book Club" startet am 13. September .)


Massaker in Echtzeit: "Utøya, 22. Juli"



Am 22. Juli 2011 tötet der Rechtsextremist Breivik auf Utøya 69 Menschen. Erik Poppe reinszeniert das Massaker in Echtzeit aus der Perspektive eines Opfers. Breivik bleibt quasi unsichtbar. ("Utøya, 22. Juli" startet am 20. September.) (Brauchen wir einen schwarzen James Bond?)

Der neue Til Schweiger: "Klassentreffen 1.0"



30 Jahre nach dem Abi vergleichen die Freunde von damals ihre Biografien. Mitlife-Crisis-Spaß von und mit Til Schweiger. (" "Klassentreffen 1.0" startet am 20. September .)


Nach drei Jahrzehnten: "The Man Who Killed Don Quixote"



Überschwemmungen, Fluglärm und ein erkrankter Hauptdarsteller: Terry Gilliams erster „Don Quixote“-Films scheiterte so spektakulär, dass die Katastrophe zum Stoff einer Doku wurde. 30 Jahre nach Beginn des Chaos-Projekts, kommt es nun doch noch ins Kino. ("The Man Who Killed Don Quixote" startet am 27. September.)

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