Abgleich mit Meldeämtern : Rundfunkbeitrag: Rund 3,5 Millionen Menschen bekommen Post

Seit der Reform muss jeder Haushalt einen monatlichen Rundfunkbeitrag entrichten – egal ob er die öffentlich-rechtlichen Medien konsumiert oder nicht.
Seit der Reform muss jeder Haushalt einen monatlichen Rundfunkbeitrag entrichten – egal ob er die öffentlich-rechtlichen Medien konsumiert oder nicht.

Mithilfe der Daten der Einwohnermeldeämter lassen sich Haushalte identifizieren, die noch keinen Beitrag entrichten.

shz.de von
05. Juli 2018, 13:44 Uhr

Köln | Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio veröffentlichte die Zahl am Donnerstag in Köln als erste Prognose im Zuge seines laufenden Abgleichs mit Daten der Einwohnermeldeämter. Mit ihrer Hilfe lassen sich Menschen identifizieren, die dem Beitragsservice bislang unbekannt sind – und die aktuell womöglich zu Unrecht keinen Rundfunkbeitrag zahlen.

"Wir gehen davon aus, dass dieser blinde Fleck relativ klein ist", erklärte Stefan Wolf, Geschäftsführer des Beitragsservice. Mit immensen Mehrerträgen sei daher nicht zu rechnen. Die betreffenden Personen werden nun angeschrieben, um ihren Status zu klären. Im vergangenen Jahr blieben die Einnahmen aus dem Rundfunkbeitrag zur Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender nahezu stabil. Sie betrugen 7,974 Milliarden Euro. Der Beitragsservice ist der Nachfolger der Gebühreneinzugszentrale GEZ.

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