Ex-US-Präsident : Barack Obama schaltet sich in Wahlkampf für Zwischenwahlen ein

Nach dem Ende seiner Amtszeit hatte sich Barack Obama nur noch selten in politische Diskussionen eingemischt. Foto: dpa/Brian Inganga/AP
Nach dem Ende seiner Amtszeit hatte sich Barack Obama nur noch selten in politische Diskussionen eingemischt. Foto: dpa/Brian Inganga/AP

Ex-Präsident Barack Obama hat seine Unterstützung für zahlreiche Kandidaten seiner Partei angekündigt.

shz.de von
01. August 2018, 19:47 Uhr

Washington | Barack Obama sei zuversichtlich, dass sie die USA stärken und dazu beitragen könnten, das Ansehen des Landes in der Welt zu reparieren, hieß es in einer Mitteilung Obamas. Damit schaltete sich der Ex-Präsident in die wichtigen Zwischenwahlen der USA ein.

Demokraten hoffen auf Mehrheit

Bei den Wahlen am 6. November werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Derzeit kontrollieren die Republikaner beide Kammern des Kongresses. Die Demokraten hoffen, dass sie sich mindestens im Repräsentantenhaus die Mehrheit sichern können.

Daneben stehen auch in den Bundesstaaten Wahlen für die Parlamente an. Außerdem werden etwa in Kalifornien, Florida und Ohio die Gouverneursposten neu vergeben.

81 Kandidaten erhalten Unterstützung

Zu den 81 Kandidaten, für die Obama seine Unterstützung erklärte, zählt etwa die Abgeordnete Jacky Rosen. Sie will für den Bundesstaat Nevada in den Senat einziehen und bewirbt sich um einen Sitz, der derzeit von einem Republikaner gehalten wird. Außerdem stellte sich Obama hinter Gavin Newsom, dem gute Chancen eingeräumt werden, Gouverneur von Kalifornien zu werden.

Obama hat sich seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2017 nur selten in die politischen Diskussionen eingemischt. Manche Demokraten beklagen das als Fehler.

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