„Anhaltend illegales Verhalten“ : New Yorker Justiz verklagt Trump wegen seiner Stiftung

Die Trump-Familie soll gegen die für gemeinnützige Stiftungen geltenden Gesetze verstoßen haben. Angeklagt sind Donald Jr. (von links), Eric und US-Präsident Donald sowie Ivanka Trump.
Die Trump-Familie soll gegen die für gemeinnützige Stiftungen geltenden Gesetze verstoßen haben. Angeklagt sind Donald Jr. (von links), Eric und US-Präsident Donald sowie Ivanka Trump.

Der Vorwurf: US-Präsident Donald Trump soll Geld aus seiner Stiftung für persönliche Zwecke verwendet haben.

shz.de von
14. Juni 2018, 17:16 Uhr

New York | Die Generalstaatsanwaltschaft des US-Bundesstaates New York hat US-Präsident Donald Trump wegen der mutmaßlich illegalen Verwendung von Geldern aus seiner Familienstiftung für persönliche Zwecke verklagt.

Die am Donnerstag veröffentlichte Klage richtet sich auch gegen seine beiden ältesten Söhne und seine Tochter Ivanka. Die Strafverfolger verlangen die Erstattung einer Summe von 2,8 Milliarden Dollar und die Schließung der Stiftung.

Hier lesen Sie das Papier der Generalstaatsanwältin Barbara Underwood.

Der Klage zufolge, soll Trump die Stiftung benutzt haben, um für seine Hotels und Geschäfte zu werben und private Einkäufe zu tätigen. Außerdem sei mit der Stiftung illegalerweise die Präsidentschaftskampagne 2016 unterstützt worden. Underwood nennt in dem Bezug die Summe von 2,8 Millionen Dollar, die Trump im Wahlkampf zugute gekommen sein sollen.


Donald Trump meldete sich umgehend auf Twitter zu den Vorwürfen. Die „schmierigen New Yorker Demokraten“ täten alles in ihrer Macht, um seine wohltätige Stiftung zu verklagen, schrieb er erbost:

Gegen den früheren Generalstaatsanwalt für den Staat New York, Eric Schneiderman, teilte er auch persönlich aus. Schneiderman habe den „lächerlichen“ Fall zwei Jahre lang ignoriert, jetzt würden ihn „dessen Jünger“ wieder hervorkramen, zetert Trump.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen