Zum Schutz der Weltmeere : Neuseeland: Einweg-Plastiktüten sollen verschwinden

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern will das Plastiktüten-Verbot durchsetzen. Foto: dpa/Kay Nietfeld
Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern will das Plastiktüten-Verbot durchsetzen. Foto: dpa/Kay Nietfeld

Mit einer sechsmonatigen Testphase soll ein Verbot von Einweg-Plastiktüten in Neuseeland starten.

shz.de von
10. August 2018, 07:51 Uhr

Wellington | Zum Schutz der Weltmeere will Neuseeland künftig auf die Verwendung von Einweg-Plastiktüten verzichten. Das Verbot soll nach einer sechsmonatigen Testphase im kommenden Jahr in Kraft treten. Premierministerin Jacinda Ardern verwies am Freitag in Wellington auf erfolgreiche Beispiele aus zahlreichen anderen Ländern. Die Details der Neuregelung sollen nun mit Supermärkten, Handelsverbänden und Verbrauchern ausgehandelt werden. (Lesen Sie auch: Neuseelands Premierministerin regiert wieder – warum das so besonders ist)

Hoher Plastiktüten-Verbrauch

Trotz seines Images als "grünes Land" gehört der Pazifikstaat zu den Ländern mit einem hohen Verbrauch an Plastiktüten. Im Durchschnitt verbraucht jeder Neuseeländer mehr als 150 Einweg-Tüten pro Jahr. Auf die gesamte Nation gerechnet fallen insgesamt pro Jahr mehr als 750 Millionen Tüten an. Viele davon landen in Flüssen und im Meer.

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