Neues "Ultra"-Abgebot : Verschiedene Preisklassen: Netflix testet neues Abo

Seit 2014 ist Netflix in Deutschland verfügbar.
Seit 2014 ist Netflix in Deutschland verfügbar.

Verschiedene Preise für verschiedene Nutzer: Netflix prüft den Wert seiner Angebote – für bis zu 20 Euro im Monat.

shz.de von
04. Juli 2018, 17:38 Uhr

Hamburg | Netflix erweitert sein Abo-Angebot. Wer einen Vertrag beim Video-on-Demand-Anbieter abschließen will, kann sich neben den Stufen "Basis", "Standard" und "Premium" seit Mittwoch auch für "Ultra" entscheiden – mit besserer Bildqualität oder erweiterter Nutzung.

Dabei fällt vor allem eines auf: Einige User bekommen als Preis dafür 16,99 Euro angezeigt, andere 19,99 Euro. Wiederum andere bekommen es gar nicht angezeigt. Ebenso gibt es Unterschiede bei den Bestandteilen der einzelnen Pakete. Wer das "Ultra"-Abo für 16,99 Euro angeboten bekommt, kann damit auf vier Geräten gleichzeitig streamen. Im "Premium"-Abo sind es dort zwei. Wer bereits Kunde ist, kann allerdings auch im "Premium"-Abo auf vier Geräten schauen.

Die 16,99 Euro-Variante...
Screenshot: netflix.com
Die 16,99 Euro-Variante...

Wer jedoch das 19,99 Euro-Angebot angezeigt bekommt, sieht sowohl im "Premium"- als auch im "Ultra"-Angebot vier mögliche Geräte, auf denen zeitgleich Filme und Serien angesehen werden können. Dafür umfasst die "Ultra"-Variante als einzige Abo-Stufe HDR (High Dynamic Range).

... und die für 19,99 Euro.
Screenshot: netflix.com
... und die für 19,99 Euro.

Der Grund für diese Unterschiede und die zum Teil angezeigte Abwertung von bestehenden Stufen ist laut "Cashys Blog" die Tatsache, dass Netflix zurzeit teste, wie die Nutzer den Wert der Angebote einschätzen. Das Unternehmen wird dort so zitiert: "Netflix testet kontinuierlich Neues und die Tests unterscheiden sich normalerweise in ihrer Zeitdauer. In diesem Fall testet Netflix leicht unterschiedliche Preishöhen und Features, um besser zu verstehen, wie Verbraucher den Wert von Netflix einschätzen. Nicht alle werden diesen Test sehen und möglicherweise werden die im Test angebotenen spezifischen Elemente Mitgliedern nicht angeboten."

Laut dem Kölner Institut für Medien- und Kommunikationspolitik ist Netflix heute in 190 Ländern vertreten und bietet seinen Dienst in 20 Sprachen an. In den USA erreicht das Unternehmen 70 Millionen Haushalte, bis 2020 sind weltweit 150 Millionen Nutzer angepeilt.

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