Berliner Musikgruppe : Nach Tod von Demba Nabé: Seeed macht weiter

Demba 'Boundzound' Demba Nabé, Peter Fox und Frank Dellé (v.l.).
Demba "Boundzound" Demba Nabé, Peter Fox und Frank Dellé (v.l.).

Seeed-Frontmann Frank Dellé kündigt an, dass die Band auch nach dem Tod des Sängers Demba Nabé weiter Musik macht.

shz.de von
04. Juli 2018, 16:08 Uhr

Hamburg | Zuerst bedankt sich Frank Dellé für die "unglaubliche Zurückhaltung und Anteilnahme." Am 31. Mai war Demba Nabé alias Boundzound, neben Peter Fox und Dellé einer der drei Frontmänner der Berliner Reggae- und Dancehall-Gruppe Seeed, überraschend verstorben. Die Todesursache ist bis heute nicht offiziell bekannt. "Es ist ein herber Verlust und ich habe keine Worte dafür", so Dellé in einem nun veröffentlichten Instagram-Video. Doch es soll weitergehen. "Ich denke, das ist auch in seinem Sinne."

 

Dellé selbst will an diesem Wochenende bereits beim Kölner Summerjam auf der Bühne stehen – "und auch mit Seeed werden wir natürlich trotzdem irgendwie spielen". Wie und in welcher Form sei noch nicht beschlossen – aber: "Klar ist, dass wir spielen werden".  

Kurz vor Nabés Tod hatte Seeed eine Tour angekündigt, die in diesem Herbst starten sollte. Zudem hatte Peter Fox bestätigt, dass die Band auch an neuen Songs arbeitete, unter anderem mit Künstlern wie Deichkind, Malky und Sway Clarke. Die Nachfrage auf die Tickets war daraufhin so groß, dass die Server des Veranstalters zeitweise zusammenbrachen.

"Ich hoffe, dass es irgendwann mit der Zeit in irgendeiner Form wieder Licht gibt", schließt Dellé sein Video ab. "Musik ist der Weg."

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