Flug nach Düsseldorf : Nach Bombendrohung in Condor-Maschine: Rückflug am Freitagabend

Die 273 Passagiere hätten den Flieger laut Condor ohne Zwischenfall verlassen können. Symbolbild: dpa
Die 273 Passagiere hätten den Flieger laut Condor ohne Zwischenfall verlassen können. Symbolbild: dpa

Der Flieger war auf dem Weg von Hurghada nach Düsseldorf. Er wurde auf Kreta zwischengelandet.

shz.de von
17. August 2018, 17:32 Uhr

Chania/Düsseldorf | 273 Fluggäste einer wegen einer Bombendrohung auf der griechischen Insel Kreta außerplanmäßig gelandeten Condor-Maschine müssen noch bis Freitagabend auf ihre Rückreise warten. Der Rückflug sei für 19 Uhr Ortszeit geplant, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft am Freitagmorgen. Der Flieger käme dann gegen 21 Uhr an seinem Zielflughafen in Düsseldorf an. Grund für den späten Rückflug seien die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten der Bordcrew.

Der Flieger war am frühen Donnerstagabend auf dem Weg vom ägyptischen Hurghada nach Düsseldorf unterwegs gewesen. Nach Informationen von "Bild" und griechischen Medien wurde während des Fluges in der Toilette des Flugzeugs eine Schmiererei mit einer Bombendrohung entdeckt. Daraufhin landeten die Piloten die Maschine kurzfristig in der Stadt Chania auf Kreta.

Befragung der Polizei

Die Fluggäste wurden nach einer etwa zweistündigen Befragung durch die Polizei in Drei- und Vier-Sterne-Hotels untergebracht, sagte der Sprecher. Am Freitagmittag seien sie zum Mittagessen und danach wieder zum Flughafen gebracht worden. Die Maschine wurde mit Spürhunden durchsucht. Sie hätten nichts Verdächtiges gefunden.

Via Twitter beschwerten sich Fluggäste über den langen Aufenthalt auf dem Flughafen und unfreundliche Behandlung. Der Condor-Sprecher sagte, die Fluggesellschaft habe darauf keinen Einfluss gehabt. Dies seien polizeiliche Maßnahmen der griechischen Behörden. Auch eine Entschädigung komme nach den geltenden europäischen Richtlinien nicht in Betracht.

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