Nach Insolvenzverfahren : 200 Mitarbeiter gekündigt: Modelabel Bench macht den Laden dicht

Die 14 Läden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden werden in den nächsten Tagen und Wochen geschlossen. Die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten die Kündigung. Foto: Luk Brandt/dpa
Die 14 Läden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden werden in den nächsten Tagen und Wochen geschlossen. Die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten die Kündigung. Foto: Luk Brandt/dpa

Die deutschen Töchter der insolventen englischen Modefirma Bench schließen ihre Läden und stellen den Geschäftsbetrieb ein.

shz.de von
23. Juli 2018, 17:42 Uhr

München | Das Ende der Modemarke Bench ist besiegelt: Der Käufer der Markenrechte, die US-Investmentfirma Gordon Brothers, habe kein Interesse an der Fortführung des Filialnetzes, und die Warenbestände in den Stores seien nur noch klein, sagte Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann am Montag in München.

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„Angesichts des fehlenden Interesses des neuen Markeninhabers sowohl an unseren administrativen Einheiten als auch am Filialnetz und der nur noch geringen Warenbestände in den Stores haben wir keine andere Wahl“, so Pohlmann.

Die 14 Läden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden würden in den nächsten Tagen und Wochen geschlossen. Die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten die Kündigung. Bench ist in Deutschland für seine Kapuzen- und Fleece-Pullis bekannt. Schrumpfende Nachfrage, harter Wettbewerb und die Abwertung des britischen Pfundes hatten die Firma in Manchester pleite gehen lassen.

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