Verdächtige fliegen von Schule : Missbrauch unter Grundschülern: Elfjährige als Vergewaltiger verdächtigt

Nach einem Missbrauchsfall unter Grundschulkindern aus Berlin dürfen die mutmaßlichen Täter nicht mehr zum Unterricht kommen. Symbolfoto: Colourbox.de
Nach einem Missbrauchsfall unter Grundschulkindern aus Berlin dürfen die mutmaßlichen Täter nicht mehr zum Unterricht kommen. Symbolfoto: Colourbox.de

Während einer Klassenfahrt soll ein zehnjähriger Junge von etwa Gleichaltrigen vergewaltigt worden sein.

shz.de von
02. September 2018, 15:15 Uhr

Berlin | Nach einem Missbrauchsfall unter Grundschulkindern aus Berlin dürfen die mutmaßlichen Täter nicht mehr zum Unterricht kommen. "Sie kehren nicht an ihre Schule zurück. Wir haben sofort gehandelt. Schulpsychologie und die Sozialarbeit sind vor Ort", sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft am Samstag.

Das Opfer befinde sich in Obhut seiner Eltern, erklärte die Senatssprecherin weiter. Ob es sich bei den Kindern um Jungen oder Mädchen handelt und wie alt sie sind, teilten weder Polizei noch Senatsverwaltung mit. Wo sich die Tat ereignete, wurde ebenfalls nicht genannt. "Aus Opferschutzgründen geben wir keine Einzelheiten heraus", so die Sprecherin.

"Bild" und "B.Z." berichteten, ein zehn Jahre alter Junge sei während einer Klassenfahrt in die Uckermark vergewaltigt worden. Der Haupttäter sei ebenfalls zehn; zwei elfjährige Mitschüler hätten das Opfer festgehalten. Anderthalb Wochen später habe ein Freund des Opfers einen Sozialarbeiter der Schule über den Vorfall informiert.

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