Fürsorge über den Tod hinaus : Schulsachen statt Blumen: Lehrerin hat ungewöhnlichen letzten Wunsch

Schulsachen statt Blumen: Szenen der Beerdigungszeremonie.
Schulsachen statt Blumen: Szenen der Beerdigungszeremonie.

Tammy Waddell aus Georgia bat darum, statt Blumen lieber Schulsachen zu ihrer Beerdigung mitzubringen.

shz.de von
28. Juni 2018, 19:13 Uhr

Forsyth | 30 Jahre war Tammy Waddell als Lehrerin im US-Bundesstaat Georgia tätig, bis sie mit nur 58 Jahren an einem Krebsleiden erlag – und am vergangenen Dienstag beigesetzt wurde. Ein Job, den sie mit Leib und Seele ausübte. Denn selbst nach ihrem Tod sorgte sie sich um die Belange von Schulkindern, indem sie Freunde, Familie und Kollegen vor ihrem Tod darum bat, statt Blumen, Schulranzen gefüllt mit Lehrmaterialien und Büchern zu ihrer Trauerfeier mitzubringen. So sollten Kinder, deren Eltern sich diese Investition nicht leisten können, nicht benachteiligt werden.
 


Unzählige Trauergäste erschienen zu der Trauerfeier von Tammy Wadell, darunter gut 100 Kollegen und Kolleginnen, mit denen sie im Laufe Karriere zusammengearbeitet hatte. Und fast alle folgten dem Wunsch ihrer verstorbenen Kollegin.

Der Cousin, Brad Johnson, der verstorbenen Lehrerin postete Fotos von der Beerdigung, wodurch sich die Geschichte schnell in Sozialen Medien verbreitete. Das hatte zur Folge, dass viele Unbekannte anboten, ebenfalls einen Rucksack zu spenden. Johnson postete deshalb eine Adresse, um auch anderen eine Spende zu ermöglichen. Inzwischen sollen sogar bereits Rucksäcke aus Großbritannien angekommen sein.

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