Mehr Fuhren in Drittländer : Kabinett billigt Rüstungsexportbericht – Milliarden-Genehmigungen

Ein Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 A7 fährt auf dem Truppenübungsplatz Munster. Die Ausfuhr von Rüstungsgütern ist im vergangenen Jahr zurückgegangen, wobei der größere Teil weiter in Länder außerhalb des Nato-Verteidigungsbündnisses exportiert wird.
Ein Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 A7 fährt auf dem Truppenübungsplatz Munster. Die Ausfuhr von Rüstungsgütern ist im vergangenen Jahr zurückgegangen, wobei der größere Teil weiter in Länder außerhalb des Nato-Verteidigungsbündnisses exportiert wird.

Die Ausfuhren für sogenannte Drittländer, die nicht der EU und der Nato angehören, stiegen im vergangenen Jahr an.

shz.de von
20. Juni 2018, 11:36 Uhr

Berlin | Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den Rüstungsexportbericht 2017 gebilligt. Wie aus dem Regierungsbericht hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 6,24 Milliarden Euro erteilt - das waren knapp neun Prozent weniger als im Vorjahr. Es ist aber immer noch der dritthöchste Wert überhaupt nach den beiden Rekordjahren 2015 und 2016.

Die Genehmigungen für sogenannte Drittländer, die nicht der EU und der Nato angehören, stiegen im vergangenen Jahr an. Dies liege vor allem an einzelnen Ausfuhrvorhaben mit einem hohen Auftragswert, hieß es. Dazu zählten Genehmigungen für die Lieferung einer Fregatte für die algerische Marine und für ein U-Boot für die ägyptische Marine. Für Drittländer wurden insgesamt Ausfuhrgenehmigungen für Rüstungsexporte in Höhe von 3,79 Milliarden erteilt, 2016 waren es 3,67 Milliarden Euro.

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