Russland : Grausiger Fund: Touristin entdeckt toten Delfin im Wald

Das russische Militär hält Delfine, um beispielsweise Seeminen zu entschärfen.
Das russische Militär hält Delfine, um beispielsweise Seeminen zu entschärfen.

Tierschützer vermuten illegale Machenschaften hinter dem Tod des mehr als zwei Meter langen Meeressäugers.

shz.de von
26. Juni 2018, 11:31 Uhr

Sotschi | In Russland hat eine Touristin in einem Wald einen ausgesetzten, toten Delfin entdeckt. Die Frau habe bei einem Spaziergang den Tümmler zufällig nahe einer Autobahn nördlich des Schwarzmeerortes Sotschi gefunden und sofort Tierschützer alarmiert, teilte das Delfinrettungszentrum der Stadt am Montag mit. Der Vorfall sei schon vor wenigen Wochen passiert, hieß es.

Tierärzte hätten den Delfin untersucht, bislang sei aber noch keine eindeutige Todesursache ermittelt worden. Wie das mehr als zwei Meter lange Tier in den Wald kam, sei ebenfalls unbekannt. Möglicherweise sei der Delfin illegal in einem Zoo gehalten worden, beim Transport gestorben und dann tot in den Wald gebracht worden.


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