Beerdigung drei Monate nach seinem Tod : Fünf TV-Momente, die Stephen Hawking unsterblich machen

Stephen Hawking starb am 14. März 2018 in Cambridge. Seine Asche wurde zwischen den Gräbern des Physikers Isaac Newton und des Naturforschers Charles Darwin beigesetzt.
Stephen Hawking starb am 14. März 2018 in Cambridge. Seine Asche wurde zwischen den Gräbern des Physikers Isaac Newton und des Naturforschers Charles Darwin beigesetzt.

Am Freitag wurde Hawking in London bestattet. Neben seiner Forschung bleiben seine TV-Gastauftritte unvergessen.

shz.de von
15. Juni 2018, 13:53 Uhr

London | Beerdigt wurde Stephen Hawking, der am 14. März im Alter von 76 Jahren gestorben war, in der Londoner Westminster Abbey. Seine Asche wurde zwischen den Gräbern des Physikers Isaac Newton und des Naturforschers Charles Darwin beigesetzt. Eine fiktive Begegnung zwischen den Physik-Berühmtheiten Hawking und Newton gab es im Jahr 1993, als Stephen Hawking in der Serie „Star Trek – The Next Generation“ auftrat:

Star Trek – The Next Generation

In der Folge „Angriff der Borg – Teil 1“ spielt Hawking Poker mit Albert Einstein und Isaac Newton – organisiert von dem Androiden Data. Die Idee für den Auftritt hatte Hawking übrigens selbst:

Big Bang Theory

Da es in der Comedy-Serie „Big Bang Theory“ um eine WG von jungen Physikern geht, überrascht es nicht, dass Hawking auch hier Gastauftritte hatte. Zum Beispiel in der Folge „Noch so ein Weichei“, in der der Charakter Sheldon Cooper sein Vorbild Stephen Hawking trifft und ihm seine Physik-Arbeit zur Beurteilung geben darf. Zu dumm nur, dass er einen Rechenfehler gemacht hat, den Hawking natürlich entdeckt.

Die Simpsons

Stephen Hawking war bekennender Fan der Simpsons. Er tauchte mehrfach dort als Zeichentrick-Version seiner selbst auf und synchronisierte die Sequenzen mit seiner charakteristischen Computer-Stimme.

Futurama

Die Science-Fiction-Serie Futurama stammt ebenfalls vom Erfinder der Simpsons, Matt Groening. Als Simpson-Fan wollte Hawking auch hier dabei sein. Meist taucht er, wie für Gastauftritte in der Serie üblich, als Kopf im Einmachglas auf.


 

Auftritt bei der Monty-Python-Reunion-Tour

Bei ihrer Reunion-Tour im Jahr 2014 zeigte die britische Comedy-Truppe Monty Python einen Sketch mit Stephen Hawking im Video: Er unterbricht darin den aus britischen TV-Sendungen bekannten Physiker Brian Cox, indem er ihn mit dem Rollstuhl umfährt und dabei sagt: „I think your’re being pathetic“ (auf deutsch: „Ich finde, du bist erbärmlich“). Anschließend steigt Hawking mit dem Rollstuhl ins Weltall auf und singt den „Galaxy Song“ aus dem Python-Film „Der Sinn des Lebens“ von 1983:


 

Übrigens: Stephen Hawkings Computerstimme ist auch auf zwei Alben der britischen Rockband „Pink Floyd“ zu hören. In dem Stück „Keep Talking“ sind mehrere Passagen zu hören, in denen er über die Wichtigkeit von Sprache und Kommunikation spricht. Die Passagen stammen aus einer Werbung, die Hawking Anfang der Neunzigerjahre für einen Telekommunikationsanbieter aufgenommen hatte. Sie sollen den Songwriter, Gitarrist und Sänger David Gilmour von Pink Floyd so gerührt haben, dass er sie in den Song integrierte. Auch auf dem Pink-Floyd-Album „Endless River“ von 2014 ist der Physiker in dem Stück „Talkin' Hawkin'“ zu hören.

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