A3 : Flüchtlingsfamilien auf Autobahn im Osten Bayerns ausgesetzt

Die Männer, Frauen und Kinder liefen auf dem Standstreifen der A3 nahe Deggendorf.
Die Männer, Frauen und Kinder liefen auf dem Standstreifen der A3 nahe Deggendorf.

Laut Polizei reisten die Flüchtlinge auf der Ladefläche eines Lastwagen ein. Die Suche nach dem Fahrer blieb erfolglos.

shz.de von
21. Juli 2018, 17:36 Uhr

Deggendorf | Ein Schleuser hat 23 Flüchtlinge auf der Autobahn 3 im Osten Bayerns ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen. Die Männer und Frauen sowie neun Kinder waren bei Deggendorf als Fußgänger auf dem Standstreifen in Fahrtrichtung Regensburg unterwegs, als Polizisten sie am frühen Samstagmorgen aufgriffen, wie ein Sprecher sagte.

Die Familien kamen zur Erstversorgung in das Deggendorfer Transitzentrum. Alle beantragten nach Behördenangaben Asyl in Deutschland. Die Familien stammen aus dem Iran, Somalia und dem Irak. Nach Polizeiangaben reisten sie auf der Ladefläche eines Lastwagen ins Land ein. Die Suche nach dem Fahrer und möglichen Schleusern mit einem Hubschrauber blieb demnach erfolglos.

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