Nach Vorwürfen sexueller Übergriffe : Firma von Harvey Weinstein verkauft – Schulden in Millionenhöhe

Hat jetzt auch sein Unternehmen verloren: Filmproduzent Harvey Weinstein beschäftigen derzeit Gerichtsprozesse statt Hollywoodproduktionen. Foto: dpa/John Minchillo/AP
Hat jetzt auch sein Unternehmen verloren: Filmproduzent Harvey Weinstein beschäftigen derzeit Gerichtsprozesse statt Hollywoodproduktionen.

Nachdem andere Investoren abgesprungen waren, ist die Übernahme der insolventen The Weinstein Company abgeschlossen.

shz.de von
16. Juli 2018, 22:21 Uhr

New York | Nach langem zähen Ringen ist der Verkauf der Filmfirma des früheren Hollywood-Moguls Harvey Weinstein endgültig abgeschlossen. Die Kapitalgesellschaft Lantern Capital aus Texas zahlte rund 289 Millionen Dollar (etwa 247 Millionen Euro) für das Filmstudio, wie US-Medien am Montag berichteten.

Weinstein hatte die Firma The Weinstein Company (TWC) 2005 gemeinsam mit seinem Bruder Bob gegründet. TWC konnte zahlreiche Erfolge verbuchen, etwa Oscars für die Filme "The King's Speech" und "The Artist", hatte zuletzt aber finanzielle Probleme.

Nach dem Skandal um Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Harvey Weinstein hatte die Firma im März Bankrott anmelden müssen. Der Verkauf der Firma an eine andere Investorengruppe war mehrfach geplatzt, unter anderem wegen nachträglich aufgetauchter Schulden in Millionenhöhe.

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