Mindestens sechs Tote : Fähre mit rund 130 Menschen verunglückt vor Indonesien

25.06.2018, Indonesien, Simalungun: Rettungskräfte fahren auf einem Schlauchboot  vor der Insel Sumatras und suchen nach Vermissten. Nach dem Fährunglück in Indonesien mit offiziell vier Toten und rund 200 Vermissten haben Rettungstrupps möglicherweise das Wrack des gesunkenen Holzbootes gefunden. Foto: Uncredited/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Erst am Montag war nach zwei Wochen die Suche nach rund 200 Opfern eines Fährunglücks auf dem Tobasee im Norden der Insel Sumatra eingestellt worden. (Symbolbild/Foto: dpa)

Eine Fähre mit rund 130 Menschen an Bord ist vor der Küste der indonesischen Insel Sulawesi auf Grund gelaufen.

shz.de von
03. Juli 2018, 12:04 Uhr

Sulawesi | Mindestens sechs Menschen sind bei einem Fährunglück vor der indonesischen Küste getötet worden, wie Polizeisprecher Dicky Sondana am Dienstag mitteilte. Demnach hatten Passagiere versucht, sich durch einen Sprung ins Wasser zu retten. Bergungsarbeiten seien im Gange. Die Zahl der Geretteten und Vermissten war zunächst unklar. Das Schiff, das auch 48 Autos und Lastwagen transportierte, war den Angaben zufolge wegen des Lecks erst umgekippt und dann vor der Küste gestrandet.

Zweites Unglück innerhalb weniger Wochen

Derartige Unfälle sind im südostasiatischen Indonesien nicht ungewöhnlich, da Boote und Schiffe häufig überladen werden. Erst am Montag war nach zwei Wochen die Suche nach rund 200 Opfern eines Fährunglücks auf dem Tobasee im Norden der Insel Sumatra eingestellt worden. Nur 18 Passagiere konnten laut offiziellen Angaben gerettet werden, darunter der Kapitän und Eigentümer des Schiffs.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen