Fokus auf Metropolen : Essenlieferdienst Deliveroo verlässt zehn deutsche Städte

Deliveroo will sein Geschäft auf die größten deutschen Städte konzentrieren. Foto: Gregor Fischer/dpa
Deliveroo will sein Geschäft auf die größten deutschen Städte konzentrieren. Foto: Gregor Fischer/dpa

Der Lieferdienst will in den fünf größten Städten Deutschlands mit mehr Fahrern und Restaurants zusammenarbeiten.

shz.de von
16. August 2018, 17:06 Uhr

Berlin | Der Essenlieferdienst Deliveroo zieht sich aus zehn deutschen Städten zurück. In Essen, Dortmund, Dresden, Leipzig, Mainz, Stuttgart, Bonn, Düsseldorf, Hannover und Nürnberg werden die Kuriere in Kürze nicht mehr unterwegs sein, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. "Deliveroo konzentriert sich auf die Städte, in denen wir schnell expandieren", hieß es. "Wir werden in die größten deutschen Städte investieren: Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt." Man wolle dort mit mehr Fahrern und Restaurants zusammenarbeiten.

Über den Rückzug hatten zuvor das Start-up-Magazin "Gründerszene.de" und der Branchendienst "NGIN Food" gemeinsam berichtet. Demnach sind mehr als 130 Fahrer betroffen. Eine genaue Zahl zu nennen, dürfte schwierig sein: Nur wenige Fahrer sind bei Deliveroo fest angestellt. Der britische Lieferdienst konkurriert vielerorts mit anderen Diensten wie Lieferheld, Foodora und Lieferando. Der Markt gilt als umkämpft.

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