Mangelnde Fortschritte bei Denuklearisierung : Donald Trump stoppt Pompeos geplante Reise nach Nordkorea

US-Präsident Donald Trump (r.) und sein Außenminister Mike Pompeo. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa
US-Präsident Donald Trump (r.) und sein Außenminister Mike Pompeo. Foto: Andrew Harnik/AP/dpa

US-Außenminister Mike Pompeo reist nicht nach Nordkorea. Trump gibt China Mitschuld an stockender Denuklearisierung.

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24. August 2018, 20:47 Uhr

Washington | US-Präsident Donald Trump hat Außenminister Mike Pompeo angewiesen, seinen für nächste Woche geplanten Besuch in Nordkorea abzusagen. "Ich habe das Gefühl, wir machen nicht ausreichend Fortschritte in Bezug auf die atomare Abrüstung", schrieb Trump am Freitag auf Twitter.

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Pompeo hatte am Vortag erklärt, er werde gemeinsam mit dem neu ernannten Sondergesandten für Nordkorea, Stephen Biegun, nach Nordkorea reisen und dort Gespräche führen, um Trumps Zielsetzung voranzutreiben.

"Wärmste Grüße" an Kim Jong Un

Als einen Grund für die mangelnden Fortschritte nannte Trump die zögerliche Hilfe aus China. Wegen des Handelsstreits mit den USA sei die Bereitschaft Chinas, Druck auf Pjöngjang auszuüben, gesunken. Pompeo werde in näherer Zukunft nach Nordkorea reisen, höchstwahrscheinlich sobald der Handelsstreit mit China gelöst sei, schrieb der US-Präsident.

Trump sandte gleichzeitig seine "wärmsten Grüße" an Machthaber Kim Jong Un, mit dem er am 12. Juni zu einem historischen Gipfeltreffen in Singapur zusammengekommen war. Er freue sich darauf, diesen bald wieder zu treffen.

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