Nach Projekt über Menschenrecht : Deutscher Student muss China verlassen

Student David Missal. Foto: dpa
Student David Missal. Foto: dpa

Der 24-jährige David Missal hat zehn Tage Zeit, China zu verlassen. Er hatte Menschenrechtsanwälte interviewt.

shz.de von
12. August 2018, 08:24 Uhr

Peking | Ein deutscher Journalismus-Student ist aus China ausgewiesen worden, nachdem er dort über die Verfolgung von Menschenrechtsanwälten recherchiert hatte. Der 24-jährige David Missal bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass er am Sonntag ausreisen musste. Seine Aufenthaltserlaubnis sei verkürzt und ein neues Visum für das nächste Semester verweigert worden. Er hatte zehn Tage Zeit, um das Land zu verlassen. Missal, der an der Pekinger Tsinghua Universität das erste Jahr eines Master-Studiengangs absolviert hat, geht davon aus, dass die Ausweisung mit seiner Arbeit über die Verfolgung von Menschenrechtsanwälten in China zusammenhängt. Er hatte mehrere Betroffene interviewt und gefilmt.

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