Erneute Vorwürfe : Bei Marvin Gaye abgeschrieben? – Millionenklage gegen Ed Sheeran

Ed Sheeran gilt als skandalfreier Musiker. Nun ist er erneut auf Schadensersatz verklagt worden.
Ed Sheeran gilt als skandalfreier Musiker. Nun ist er erneut auf Schadensersatz verklagt worden.

Der britische Popstar wird beschuldigt, für seinen Hit "Thinking Out Loud" Rhythmus und Melodie abgekupfert zu haben.

shz.de von
29. Juni 2018, 18:14 Uhr

London/New York | Der britische Popstar Ed Sheeran (27) ist auf Zahlung von 100 Millionen US-Dollar (rund 86 Millionen Euro) verklagt worden, weil er sich angeblich bei einem Song des Soulsängers Marvin Gaye bedient haben soll. Das berichtete am Freitag die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf Gerichtsdokumente aus New York.

Sheeran, so der Vorwurf, habe unter anderem Rhythmus und Melodie des Gaye-Songs "Let's Get It On" aus dem Jahr 1973 für seinen Hit "Thinking Out Loud" verwendet. Kläger ist demnach eine Firma namens Structured Asset Sales (SAS), die einen Anteil an den Urheberrechten des Gaye-Songs hält.

Gaye wurde 1984 von seinem eigenen Vater bei einem Streit getötet – einen Tag vor seinem 45. Geburtstag.

Ähnliche Vorwürfe gegen Sheeran brachten bereits vor zwei Jahren die Erben des 2003 gestorbenen Edward Townsend vor. Townsend hatte "Let's Get It On" gemeinsam mit Gaye geschrieben. Sheeran wies die Vorwürfe stets zurück. Laut BBC ist unklar, ob der Streit mit den Townsend-Erben beigelegt wurde.

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