Bei Hitze eingesperrt : Helfer schlagen Autoscheibe ein und befreien Hund

Anders als dieser Hund war ein kleiner Artgenosse in Gotha in einem aufgeheizten Auto eingesperrt. Helfer konnten ihn befreien. Foto: imago/Eibner
Anders als dieser Hund war ein kleiner Artgenosse in Gotha in einem aufgeheizten Auto eingesperrt. Helfer konnten ihn befreien. Foto: imago/Eibner

Helfer haben in Gotha einen kleinen Hund aus einem aufgeheizten Auto befreit. Sie mussten die Scheibe einschlagen.

shz.de von
17. Juni 2018, 13:37 Uhr

Gotha | Um einem kleinen Hund in einem aufgeheizten Auto das Leben zu retten, haben Einsatzkräfte in Thüringen nicht lange gefackelt. Polizei und Technisches Hilfswerk schlugen in Gotha die Scheibe des Wagens ein, wie am Sonntag mitgeteilt wurde.

Halbe Stunde eingeschlossen

Das Tier, der bereits eine halbe Stunde in dem Fahrzeug auf einem Supermarktparkplatz eingeschlossen war, hatte bereits alle Kraft zum Bellen verloren. Die Retter holten ihn an die frische Luft. Sie waren so schnell zur Stelle, weil sie direkt nebenan einen „Tag der offenen Tür“ abgehalten hatten.

Die Besitzer des Autos waren auch nach einem Aufruf im Markt nicht aufgetaucht. Erst als die Scheibe am Samstag schon zu Bruch gegangen war, kamen der 57-Jährige und seine Ehefrau gleichen Alters zurück – und regten sich prompt über den Schaden am Auto auf.

Anzeige gegen Besitzer

Die Polizei hingegen erstattete gegen das Paar Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Den Haltern droht nun eine Geldbuße. Das Tier sei wieder wohlauf, sagte ein Polizeisprecher.

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