Vier-Stufen-Modell : Woher kommt das Fleisch? Aldi führt neue Kennzeichnung ein

Aldi will mit dem 'Haltungskompass' auf die Wünsche der Kunden eingehen.
Aldi will mit dem "Haltungskompass" auf die Wünsche der Kunden eingehen.

Nach Lidl, Penny, Netto und Kaufland: Auch Discounter Aldi führt Anfang August ein eigenes Tierwohl-Label ein.

shz.de von
25. Juli 2018, 18:31 Uhr

Hamburg | Aldi zieht nach: Wie schon die Discounter-Konkurrenten Lidl, Penny, Netto und Kaufland führen Aldi Nord und Süd ab August einen "Haltungskompass" für Frischfleisch ein. Dadurch sollen Kunden schneller erkennen können, wie und wo die Tiere gehalten wurden. Das meldet die Süddeutsche Zeitung (SZ).

Vier-Stufen-Modell

Das geschieht anhand eines Vier-Stufen-Modells, das auf den Verpackungen von Schwein, Rind und Geflügelprodukten angebracht wird. Aldi verfolgt damit nach eigenen Angaben das Ziel, "langfristig für mehr Tierwohl zu sorgen" und "auf die Wünsche der Kunden einzugehen", heißt es bei der SZ.

Der Lidl-Haltungskompass: Transparente Haltungskennzeichnung für Frischfleisch. Foto: Lidl
Lidl
Der Lidl-Haltungskompass: Transparente Haltungskennzeichnung für Frischfleisch. Foto: Lidl

Lidl machte im April den Anfang und fing gemeinsam mit der Tierwohl-Initiative – ein Zusammenschluss von Landwirtschaft, Verarbeitern und Handel – an, Fleisch zu kennzeichnen. Lidl setzte dabei auf ein vierstufiges System, das nun auch Aldi einführt: Die eins steht für eine Haltung nach dem gesetzlichen Standard, die vier für Bio-Haltung. Kunden sollten bei einer "bewussten Kaufentscheidung“ unterstützt werden, hieß es dazu aus der Zentrale in Neckarsulm. Und: Langfristig soll alles Fleisch bei Lidl auf der Stufe 2 mit dem Namen "Stallhaltung Plus“ stammen, bedeutet: mehr Platz für die Tiere, Beschäftigungsmaterial und gentechnikfreie Fütterung.

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