Entscheidung in Augsburg : AfD will Journalisten von Parteitag ausschließen

Alexander Gauland, AfD-Vorsitzender, Alice Weidel (l.), Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, und Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag beim Bundesparteitag in Augsburg.
Alexander Gauland, AfD-Vorsitzender, Alice Weidel (l.), Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, und Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bundestag beim Bundesparteitag in Augsburg.

Die Rechtspopulisten verschärfen ihren Umgang mit Pressevertretern. Bei Personaldebatten sollen sie nicht dabei sein.

shz.de von
01. Juli 2018, 17:38 Uhr

Augsburg | Die AfD untermauert ihre ohnehin kritische Haltung gegenüber den Medien. Der Bundesparteitag entschied am Sonntag in Augsburg, dass Journalisten von Parteitagen bei bestimmten Debatten ausgeschlossen werden können.

In der Geschäftsordnung heißt es zwar, der Bundesparteitag sei grundsätzlich öffentlich. Jedoch können nach dem Beschluss künftig mindestens zehn stimmberechtigten Mitglieder beantragen, dass bestimmte Beratungen, insbesondere Personaldebatten, unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollen. Stimmt dem die Mehrheit der Delegierten des Parteitags zu, müssen die Journalisten den Saal verlassen.

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