Zehn Männer verdächtigt : Neuer Missbrauchsfall in Indien: 34 Mädchen aus Kinderheim betroffen

Die indische Außenministerin Sushma Swaraj spricht am vergangenen Freitag auf einer Konferenz zum Thema Verbesserung der Lebensumstände indischer Frauen und Mädchen. Immer wieder kommt es in Indien zu Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch von Frauen und Minderjährigen. Symbolfoto: imago/IndraneelChowdhury
Die indische Außenministerin Sushma Swaraj spricht am vergangenen Freitag auf einer Konferenz zum Thema Verbesserung der Lebensumstände indischer Frauen und Mädchen. Immer wieder kommt es in Indien zu Vergewaltigungen und sexuellem Missbrauch von Frauen und Minderjährigen. Symbolfoto: imago/IndraneelChowdhury

In einem Kinderheim in Indien sollen 34 minderjährige Mädchen sexuellen Übergriffen ausgesetzt gewesen sein.

shz.de von
28. Juli 2018, 12:12 Uhr

New Delhi | Zehn Verdächtige seien wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger in Muzaffarpur im indischen Staat Bihar festgenommen worden, teilte die Polizei am Samstag mit. Unter ihnen sei auch der Chef der gemeinnützigen und staatlich unterstützten Organisation, die das Heim für Waisen und obdachlose Kinder betreibt.

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Ärzte untersuchten den Angaben zufolge die Mädchen im Alter von sieben bis 18 Jahren. Sie kamen zum Schluss, dass 34 der insgesamt 44 in der Unterkunft lebenden Mädchen sexuellen Übergriffen ausgesetzt gewesen seien. Zunächst war von 29 Mädchen die Rede gewesen.

Die Vorwürfe kamen ans Licht, als das Tata-Institut für Sozialwissenschaften aus Mumbai als Aufsichtsbehörde die Beschwerden einiger Mädchen über wiederholten sexuellen Missbrauch aufgriff. Die Regierung von Bihar will nun erreichen, dass eine Ermittlungsbehörde des Landes den Fall untersucht.

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