Dutzende Vermisste : 200 Todesopfer nach Überschwemmungen in Japan

Ein Mann arbeitet an seinem zerstörten Haus, nachdem es nach schweren Regenfällen zu Erdrutschen und Überschwemmungen kam. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst. Foto: dpa/Ryosuke Ozawa/Kyodo News/AP
Ein Mann arbeitet an seinem zerstörten Haus, nachdem es nach schweren Regenfällen zu Erdrutschen und Überschwemmungen kam. Zahlreiche Menschen werden noch vermisst.

Es ist die schlimmste Naturkatastrophe im asiatischen Inselreich seit dem verheerenden Tsunami im März 2011.

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12. Juli 2018, 09:11 Uhr

Okayama | Die Zahl der Todesopfer nach den Überschwemmungen im Westen Japans ist auf 200 gestiegen. Wie örtliche Medien am Donnerstag weiter berichteten, werden noch immer Dutzende Menschen vermisst. In einigen Gebieten ist die Versorgung mit Leitungswasser weiter unterbrochen. Dadurch erhöht sich das Risiko von Erkrankungen in Folge der schwülen Sommerhitze.

Bei den extrem starken Regenfällen der vergangenen Tage war es in den am schwersten betroffenen Provinzen Okayama, Hiroshima und anderen Regionen zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen gekommen. Zahlreiche Häuser wurden teils völlig zerstört, Zehntausende mussten Notunterkünfte aufsuchen. Es ist die schlimmste Naturkatastrophe, die das asiatische Inselreich seit dem verheerenden Erdbeben und Tsunami im März 2011 heimsuchte.

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