In der Nähe der Hauptstadt Sofia : 15 Tote nach Busunglück in Bulgarien

Der Bus, der in Bulgarien verunglückt ist, war auf dem Weg in ein Kloster. Foto: imago/Dirk Sattler
Der Bus, der in Bulgarien verunglückt ist, war auf dem Weg in ein Kloster. Foto: imago/Dirk Sattler

Die Ursache für das Busunglück blieb zunächst unklar.

shz.de von
25. August 2018, 21:40 Uhr

Sofia | Bei einem schweren Busunglück in Bulgarien sind am Samstag 15 Menschen gestorben. Dabei seien auch 27 Menschen verletzt worden, sagte Gesundheitsminister Kiril Ananiew. Ein in Richtung der Hauptstadt Sofia fahrender Bus sei bei Swoge, rund 40 Kilometer nördlich davon, von der Fahrbahn abgekommen und abgestürzt, teilte die Polizei mit.

Bus war auf Weg zu einem Kloster

Die Busreisenden aus Bulgarien wollten ein Kloster besuchen, wie der private Fernsehsender bTV berichtete. Es war zunächst unbekannt, wie viele Menschen in dem Bus gewesen waren.

Der Bus habe vier Autos gerammt, sei dann von der Fahrbahn abgekommen und 20 Meter in die Tiefe abgestürzt, schilderte das bulgarische Staatsfernsehen das Busunglück. Innenminister Walentin Radew wollte noch am Samstagabend die Unfallstelle besuchen. Die genaue Ursache für das Unglück war zunächst unbekannt.

Schwierige Lage

Die Polizei leitete den Verkehr um, damit 21 Krankenwagen die Unfallstelle erreichen konnten. Die Verletzten sollten in vier Krankenhäuser in Sofia gebracht werden. "Die Lage sei sehr schwierig", sagte die Sprecherin des Zentrums für medizinische Nothilfe in Sofia, Katja Sungarska, dem Staatsfernsehen.

In Bulgarien hatte es erst im April ein großes Busunglück gegeben, nachdem ein Auto auf einer Autobahn einen Linienbus gerammt hatte. Dabei starben sechs Menschen.

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