Neue Folge "Coronaland" Podcast Einsamkeit im Lockdown: Wem sie hilft und wem sie schadet

Von Ann-Kathrin Scholz | 09.12.2020, 18:16 Uhr

Grassiert neben der Corona-Pandemie auch eine "Epidemie der Einsamkeit"? Nein, sagt Autor Jakob Simmank – und erklärt in dieser Episode des Coronaland-Podcasts, warum wir ein Gefühl nicht zur Krankheit machen sollten.

Hören Sie die aktuelle Episode hier:

Die Corona-Pandemie hat viele von uns die soziale Isolation gezwungen und oftmals für ein Gefühl der Einsamkeit gesorgt. Ein Grund für Alarm? Jein, sagt Autor Jakob Simmank. In seinem Buch “Einsamkeit – Warum wir aus einem Gefühl keine Krankheit machen sollten”, setzt er sich für einen differenzierten Umgang mit der Einsamkeit ein.

Jeder Mensch brauche Phasen der Einsamkeit, in denen er sich auf sich selbst zurückbesinnen könne, ist Simmank überzeugt. Er weiß aber auch, dass chronische Einsamkeit weh tut und dass Menschen, die kein stabiles soziales Netzwerk haben, in diesem Jahr besonders gelitten haben.

In dieser Episode von Coronaland argumentiert er, dass die problematische Einsamkeit den sozialen Umständen geschuldet ist und nicht die Schuld des Einzelnen ist. Wir sprechen auch darüber, wie wir an unserer Einsamkeitsfähigkeit arbeiten können, warum es auch bei sozialen Kontakten auf Qualität statt Quantität ankommt und wie wir isolierten Menschen wieder mehr Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen.

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