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Recht & Gesetz

07. Dezember 2016 | 11:46 Uhr

Ausgesperrt : Schlüsseldienste immer detailliert nach Preisen fragen

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Die Tür fällt ins Schloss und der Schlüssel steckt noch drinnen - da hilft dann meistens nur noch der Schlüsseldienst. Doch bei der Wahl eines Anbieters sollte man das Kleingedruckte lesen. Mit diesen Tipps schützen sich Verbraucher vor Wucherpreisen.

Mehr als 500 Euro für das Öffnen einer Tür? Wer das vorher weiß, wird wohl einen anderen Schlüsseldienst beauftragen. Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern rät, bei Unternehmen, die solche Dienste anbieten, immer nach den genauen Preisen und den Anfahrtskosten zu fragen.

Außerdem sollte man einen Anbieter aus der Umgebung wählen. Zum Teil seien Schlüsseldienste mit Lockangeboten auf dem Markt: Sie werben zwar mit günstigen Preisen sowie kostenlosen 0800er-Nummern, am Ende aber gibt es dann doch eine hohe Rechnung.

Bei der Internetsuche nach einem Schlüsseldienst sollten Menschen, die vor verschlossenen Türen stehen, in der Trefferliste eher unten suchen, empfehlen die Verbraucherschützer. Denn teils kauften sich Unternehmen einen Anzeigenplatz und erscheinen bei der Google-Suche daher weit oben. Nach unten zu scrollen, kann sich deshalb lohnen.

Fällt der Rechnungsbetrag deutlich höher aus als vereinbart, sollten Betroffene das nicht hinnehmen sowie keine Rechnung unterschreiben, wenn sie mit der Arbeit oder der Summe nicht einverstanden sind. Alternativ kann man dem Schlüsseldienst-Mitarbeiter eine Auftragsbestätigung aushändigen und einen geringen Grundbetrag anzahlen. Versucht der Mitarbeiter dann, den Auftraggeber unter Druck zu setzen oder zu bedrohen, sollte man die Polizei rufen.

Sinnvoll ist es außerdem, Nachbarn oder Freunden in der Umgebung einen Ersatzschlüssel zu geben. So kann man sich in der Regel den Schlüsseldienst ganz sparen.

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erstellt am 28.Okt.2016 | 05:00 Uhr

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