zur Navigation springen

Lifestyle

09. Dezember 2016 | 16:38 Uhr

Betreuungsplätze : Sicherheit bei der Tagesstätten-Planung

vom

Kita-Datenbank Schleswig-Holstein gestartet

Heute ist in Schleswig-Holstein die landesweite Kita-Datenbank in den Echtbetrieb gestartet. Mithilfe der von Dataport betriebenen Datenbank können Kitas und Verwaltungen den Bedarf an Betreuungsplätzen besser planen. Das an die Datenbank angeschlossene Elternportal enthält Informationen zu Betreuungsangeboten sowie eine Übersicht freier und frei werdender Plätze. Außerdem können Eltern über das Internet-Portal ihre Kinder voranmelden. Die verbindliche Anmeldung geschieht weiterhin vor Ort.

Der Start der Kita-Datenbank folgt auf eine dreimonatige Pilotphase in den Kreisen Ostholstein, Segeberg und Stormarn. In dieser Zeit hat Dataport die Funktionen der für die Datenbank eingesetzten Software „Kita-Planer 2“ der Firma Arxes-tolina geprüft und die Datenbank an die Anforderungen der schleswig-holsteinischen Nutzer angepasst. Dataport sorgt für den weiteren Betrieb der Datenbank und betreut die Anwender.

Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport: „Seit August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für ihre über einjährigen Kinder. Umso mehr sind Verwaltungen auf verlässliche Zahlen für eine bedarfsgerechte Planung angewiesen. Die Kita-Datenbank senkt den Aufwand bei der Platzvergabe und liefert notwendige Statistikdaten für den Kita-Ausbau. Je mehr Einrichtungen und Gemeinden die Kita-Datenbank einsetzen, umso größer ist der Nutzen für alle Beteiligten.“

Ein Bestandteil der Kita-Datenbank ist eine Warteliste. Eltern melden ihre Kinder oft bei mehreren Kitas an, weil sie sich so schneller einen Platz erhoffen. Diese Mehrfachanmeldungen erschweren es Einrichtungen, Trägern und Kommunen, den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Die Warteliste erkennt Mehrfachanmeldungen. Das erleichtert die Platzvergabe für Krippen, Kitas, Horte oder Tagesmütter und -väter.

Die Kita-Datenbank ist auf Initiative der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Landesverbände in Schleswig-Holstein entstanden. Sie entwickelten gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein eine Lösung für eine landesweite Kita-Datenbank. Auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, Dataport sowie Experten aus Städten, Gemeinden und Kreisen waren an der Entwicklung beteiligt.

Dataport ist ein Full Service Provider für Informationstechnik der Verwaltung. Träger sind die Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein sowie der kommunale „IT-Verbund Schleswig-Holstein“. Dataport ist der einzige IT-Dienstleister der deutschen Verwaltung, der gemeinsam von Bundesländern und Kommunen getragen wird.

zur Startseite

von
erstellt am 07.Jun.2016 | 13:38 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen