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Lifestyle

04. Dezember 2016 | 23:27 Uhr

Mückenspray, lange Kleidung, Fenstergitter : Schutz gegen Mücken: So kommen Sie mit wenig Stichen durch den Sommer

vom
Aus der Onlineredaktion

Das feuchte Frühlingswetter ist wie gemacht für die „Gemeine Stechmücke“, die Jahr für Jahr Millionen Deutsche sticht. Mit einigen einfachen Tricks lässt sich der Plage jedoch vorbeugen.

Sie sind klein, kaum zu hören - und trotzdem jeden Sommer eine Plage: Stechmücken. Spätestens wenn das penetrante Surren in der Nacht am Einschlafen hindert oder der eigene Körper mit Stichen übersät ist, reißt bei den meisten der Geduldsfaden.

Doch wie gefährlich sind die Stiche tatsächlich? Wie kann man sie behandeln? Oder noch besser: Was lässt sich tun, damit es gar nicht erst zu Mückenstichen kommt? Eine Übersicht:

 

1.  Weite Kleidung tragen
Mücken leben nur rund drei Wochen. In dieser Zeit müssen sie Blut für ihren Nachwuchs sammeln. Alle drei Tage werden Eier gelegt. Kleidung bremst die Tiere nur bedingt. Liegt diese eng an, so kann auch durch den Stoff gestochen werden.

2.  Insektenschutzmittel verwenden
Insektenschutzmittel sind ein probates Mittel, durch das Gift jedoch nicht unbedenklich. Wer aber mit der chemischen Lösung arbeitet, der sollte sich hinterher die Hände waschen und den Kontakt mit den Augen vermeiden.

3.  Mückenschutzgitter verwenden
Diese können in die Fenster eingesetzt werden und halten die Stechmücken davon ab, ins Zimmer einzudringen. Denn Mücken werden nicht nur vom Licht, sondern auch von Geräuschen und dem Geruch angezogen.

4. Weg vom Wasser

Mücken fühlen sich vor allem in der Umgebung von Wasser und bei Wärme wohl. Sie halten sich im Sommer gerne in der Nähe von Tümpeln und Weihern auf.

5.  Körpergeruch vermeiden
Der Glaube von „süßem Blut“, das die Mücken anlockt, ist eine Mär, vielmehr spielt der Körpergeruch eine Rolle - das hat nichts mit Körperhygiene zu tun. Aber menschlicher Schweiß wirkt auf Mückenweibchen anziehend - und als Einladung zum Stechen. 

6.  Keine süßen Deos verwenden
Wer stark schwitzt, sollte lieber einmal mehr duschen als ständig Deo zu nutzen. Denn auch der meist süße Geruch von Deodorants zieht die Stechmücken magisch an. Parfüm sollte ebenfalls gemieden werden. Daher gilt: Lieber einmal öfter waschen als sich mit Düften zu umgeben.

7.  UV-Lampe mit „Grill“
Hierbei handelt es sich um ein zuverlässiges Instrument zur Mückenbeseitigung. Die Lampe in wird in der Regel in Steckdosen eingestöpselt und zieht die Insekten an. Dort werden diese dann getötet, ohne dass dabei Blut fließt.

8.  Haut einreiben

Wer seine Haut mit ätherischen Ölen, wie Zitronenöl, oder künstlichen Wirkstoffen, etwa DEET, einreibt, kann sich gegen die Plagegeister schützen. Eine andere chemische Lösung ist Autan. Doch gerade bei den künstlichen Wirkstoffen ist Vorsicht geboten, da allergische Reaktionen die Folge sein können.

10.  Helle Kleidung tragen
Nicht nur über die Gerüche werden die Opfer ausgewählt. Auch die Farbe der Kleidung lockt Mücken an. Je heller die Kleidung, desto unsichtbarer ist der Mensch für die Mücken. Starke Gerüche können den Effekt natürlich wieder aufheben. Es wird auch behauptet, dass Mücken die Farbe „Gelb“ praktisch gar nicht wahrnehmen können. Neben gelber Kleidung nutzen viele daher auch eine Lampe mit gelben Licht, um sich vor Mückenstichen zu schützen.

Aber was tun, wenn alle Tipps nichts gebracht haben und die Mücke doch gestochen hat?

Kratzen verboten

Es ist keine Floskel, dass auf das Kratzen bei Mückenstichen verzichtet werden soll. Die Stelle wird damit einer größeren Belastung ausgesetzt und die Heilung verlangsamt sich. Zudem nimmt der Juckreiz durch das Kratzen weiter zu.

Kühlen

Wenn der Mückenstich noch nicht zu lange her ist, kann dieser mit einem Eiswürfel behandelt werden. Die Kühlung verschafft Linderung und der Juckreiz verschwindet. Wer dies zeitig anwendet, der kann schlimmere Auswirkungen vermeiden.

Alte Hausmittel-Rezepte

Ein wirkungsvolles Hausmittel gegen Mückenstiche ist die Verwendung von Honig oder Essig. Die Entzündung wird wirkungsvoll bekämpft. Gleichzeitig ist der lästige Juckreiz rückläufig. Beide Substanzen sollen getupft und nicht gerieben werden.

Alternativ kann an den Schnittstellen auch eine Kartoffel, Zitrone oder Zwiebel an den Mückenstich gehalten werden. Diese bekämpfen die Entzündung ebenfalls. Da es sich um gewöhnliche Nahrungsmittel handelt, sind diese zu Hause sehr häufig vorrätig und somit als Allzweckwaffe gegen Mückenstiche zu verwenden.

Wärmetherapie

Mückenstiche lassen sich tatsächlich auf vielfältige Art und Weise behandeln. Neben Kälte wirkt auch größere Wärme. So kann beispielsweise heißes Wasser auf einen Löffel getan und dieser schließlich an den Mückenstich gehalten werden.

Medikamente

Gegen gewöhnliche Mückenstiche kann ein Antistaminikum-Gel genutzt werden. Diese Medikamente arbeiten vorwiegend mit Kälte. Fenistil ist das bekannteste Mittel, welches gegen juckende Mückenstiche eingesetzt wird. Wer die Wahl hat, der sollte sich immer eher für ein Gel, als für eine Creme entscheiden. In einem Gel ist ein größerer Wasseranteil enthalten, was der Heilung förderlich ist.

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erstellt am 12.Mai.2016 | 12:47 Uhr

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