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Aktiv in SH

22. Februar 2017 | 11:50 Uhr

#aktivinsh: NordseeMuseum Husum : Mythos Rungholt

vom

Eine Führung durch die Sonderausstellung „Rungholt. rätselhaft und widersprüchlich“ gibt Einblicke in die verschiedenen Aspekte zur Forschung der untergegangenen Stadt in der Nordsee.

Das NordseeMuseum bietet am Samstag, 9. Juli, um 15 Uhr eine Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Rungholt rätselhaft und widersprüchlich“ an. Die Historikerin Bettina Görke führt durch die Ende Mai eröffnete Ausstellung.

Die erste „Grote Mandränke“ im Jahre 1362 führte nicht nur zum Untergang der nordfriesischen Siedlung Rungholt, sondern sie bewegt die Menschen an der schleswig-holsteinischen Westküste seit Jahrhunderten. Es bildeten sich unterschiedliche, oft widersprüchliche Forschungsansätze, die nun einer kritischen Prüfung unterzogen werden mit dem Ziel einer wissenschaftlich fundierten Versachlichung. Die in der Ausstellung präsentierten Funde reichen von den Balken der Rungholt-Schleuse bis zur spanisch-maurischen Lüsterkeramik. Die Sammlungsbestände aus dem Husumer NordseeMuseum, der Stiftung Schloss Gottorf, dem Heimatmuseum Nordstrand und dem Museum Landschaft Eiderstedt in St. Peter-Ording geben Zeugnis von der hochmittelalterlichen Alltagskultur an der Nordseeküste. Einen Höhepunkt in der Ausstellung bildet die Gesichtsrekonstruktion eines Rungholters, die nun das erste Mal den Besuchern präsentiert werden kann.

Diese spannende Schau begeisterte bereits mehr als 2500 Gäste und ist noch bis zum 29. Januar 2017 zu sehen. Führung: 3,50 Euro/ pro Person (zzgl. ermäßigtem Eintritt). Eine öffentliche Führung durch die Ausstellung findet im NordseeMuseum an jedem zweiten Samstag im Monat statt.

Das NordseeMuseum bietet zur Sonderausstellung „Rungholt. rätselhaft und widersprüchlich“ ein vielfältiges Begleitprogramm für seine Besucher. Weitere Informationen gibt es unter www.rungholt-ausstellung-husum.de

Die Ausstellung „Rungholt rätselhaft und widersprüchlich“ ist im NordseeMuseum Husum, Herzog-Adolf-Str. 25  in Husum zu sehen. Tel.: 04841/ 2545

www.museumsverbund-nordfriesland.de

 

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erstellt am 09.Jul.2016 | 06:30 Uhr

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