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04. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

sh:z-Filmtour : Magische Film-Augenblicke

vom

Der sh:z und Green Screen starten wieder die Filmtour durchs Land und zeigen in 14 Standorten drei Filme, die den Publikumspreis gewinnen können. In Eckernförde macht die Filmtour am 17. August Station.

Zum zehnten Mal ist Eckernförde Austragungsort von Europas größtem Naturfilmfestival Green Screen. 150 Filmemacher, Produzenten und Vertreter von TV-Sendern aus aller Welt geben sich vom 14. bis 18. September wieder die Klinke in die Hand. Zahlreiche Preise in verschiedenen Kategorien werden vergeben – darunter der mit 1000 Euro dotierte Publikumspreis des sh:z (Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag). Dafür laufen drei ausgewählte Filme über Schneeeulen, Strauße und tierische Mythen in 14 Städten des Landes.

In Eckernförde sind diese ausgewählten und nominierten Naturfilme am Mittwoch, 17. August, um 18.30 Uhr im Carls auf Carlshöhe zu sehen. Es stehen maximal 280 Sitzplätze zur Verfügung, der Eintritt ist frei. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, anschließend seinen Lieblingsfilm zu wählen und hat somit direkte Einfluss auf die Preisvergabe: Es gewinnt am Ende der Film mit den meisten Stimmen in allen 14 Orten von Flensburg bis Bad Oldesloe, von Sylt bis Eckernförde. Der Publikumspreis des sh:z wird neben den weiteren Green-Screen-Preisen auf der Preis-Gala des Festivals am 17. September in der Eckernförder Stadthalle verliehen.

Die drei Filme, die eine Fachjury für den sh:z-Publikumspreis vorgeschlagen hat, führen in drei Kontinente: In den hohen Norden Europas (Schneeeulen), in Namibias Wüste im Süden Afrikas (Strauße) und an den Amazonas in Südamerika (Tiermythen).

„Die Reise der Schneeeulen“ (Deutschland 2014, Länge: 44 Minuten) von den Filmemachern Klaus Weißmann, Dietmar Nill und Brian McClatchy nimmt die Zuschauer mit auf die abenteuerliche Reise der Schneeeulen vom hohen Norden bis nach Mitteleuropa. Dabei erlebt das Publikum, wie sich Tiere in der Zauberwelt des Winters den unwirtlichen, frostigen Bedingungen anpassen und welche fantastischen Strategien es gibt, den lebensbedrohlichen Winter zu überleben.

Schauplatz des zweiten Films sind die extrem trockenen Wüsten von Namibia im Südwesten Afrikas. In „Der Strauß – zum Laufen geboren“ (Österreich 2015, Länge 50 Minuten) zeigen Mike Birkhead und Martyn Colbeck den Schauplatz eines dramatischen Wettlaufes der Natur: Strauße müssen den richtigen Zeitpunkt zum Brüten wählen, damit ihre Jungen kurz vor Beginn der Regenzeit schlüpfen. Nur dann gibt es ausreichend Wasser und Futter, und die Chancen steigen, dass ihr Nachwuchs überlebt.

Eine ganz eigene Wahrheit präsentiert „Tiermythen – Die Kinder des rosa Delfins“ (Deutschland 2016, Länge: 44 Minuten) von Florian Guthknecht, Moritz Kipphardt und Dunja Engelbrecht. Im Amazonas Südamerikas lebt ein Tier, das eine magische Anziehungskraft auf Frauen haben soll. Die Indianer an den Ufern des großen Stroms glauben fest an die Kraft des rosa Flussdelfins. Die Erzählungen der Stammesältesten und Schamanen unterscheiden nicht zwischen Mensch und Tier, denn Seelen können wandern. Sie wissen, das ist die Wahrheit – ihre Wahrheit.

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erstellt am 04.Aug.2016 | 06:30 Uhr

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