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09. Dezember 2016 | 14:35 Uhr

Stadtfest wirft schatten voraus : Größer und lauter: „Schleswig swingt“

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Mehr Bühnen, mehr Bands und ein Feuerwerk: Das Stadtfest soll wieder Tausende Besucher in die Innenstadt locken.

Es soll ein krachender Start in die Sommerferien werden: Am Wochenende, 22. und 23. Juli, heißt es wieder „Schleswig swingt“. Zum zweiten Mal erwarten die Veranstalter Ingo Harder und Helmut Kruse dann mehrere tausend Besucher zum musikalischen Stadtfest. „Wir hoffen, das Wetter ist uns dann wieder so gut gesonnen wie 2015. Damals hatten wir einen Pakt mit Petrus und wahrscheinlich auch deshalb eine Superstimmung“, sagt Harder. Und weil die Nachfolgeveranstaltung der „Swinging City“ im vergangenen Jahr so gut angekommen ist, wollen er und sein Geschäftspartner diesmal noch ein paar Schippen drauflegen.

Unter anderem wird die Feiermeile länger. Statt nur vom Capitolplatz bis zum Kornmarkt wird das Fest nun wieder bis zum Gallberg ausgeweitet. Dort steht eine von insgesamt fünf Bühnen. Weitere werden vor dem ehemaligen Nootbaar-Kaufhaus, vor der Nospa (nur für Discjockeys) sowie auf dem Capitolplatz und am Kornmarkt aufgebaut. Aber nicht nur die Zahl der Bühnen, sondern auch die der Bands vergrößert sich. „An jedem Standort treten diesmal zwei Gruppen pro Tag auf“, sagt Harder.

Der Startschuss fällt am 22. Juli um 14 Uhr mit der offiziellen Eröffnung auf dem Capitolplatz. Dann sorgen erst einmal der Schleswiger Spielmannszug, die Gruppe „Jazz oder Nie“ und ein Clown für Stimmung, ehe es um 17 Uhr mit den ersten Bands losgeht. Mit den „Beatniks“, Big Harry und seiner Band sowie „Kompliment“ sind gleich mehrere in Schleswig gut bekannte Gruppen im Einsatz. Am Sonnabend rocken dann unter anderm „Conventional Sound“, „Murphys Law“ und die „Steve Breit Band“. Um Mitternacht ist an beiden Abenden Schluss mit Musik, um spätestens 1 Uhr werden die Bier-Zapfhähne zugedreht.

Apropos Bier: „Wir hoffen, dass die Leute auch in diesem Jahr ihre Rucksäcke nicht mit eigenen Getränken füllen. Diese Veranstaltung lebt auch von den Schankerlösen. Sonst wäre das hier alles nicht machbar“, sagt Harder. Auch Schlägereien möchte er bei dem Stadtfest nicht erleben. Wer sich nicht daran halte, werde schnell Bekanntschaft mit dem Sicherheitsdienst und der Polizei machen, die erneut im Einsatz sein wird. „Das hat beim letzten Mal alles gut geklappt. Es war ruhig, friedlich und stimmungsvoll. Wenn das so weiterläuft, werden wir die Veranstaltung auch in den kommenden Jahren organisieren“, verspricht Harder und kündigt gleich ein festes Datum an, damit es zu keinen Terminkollisionen kommt: „Das Fest wird dann immer am vorletzten Juli-Wochenende stattfinden.“ Für 2017 habe man bereits die ersten Bands verpflichtet.

Jetzt aber steht erst einmal die zweite Auflage von „Schleswig swingt“ an. Dabei gibt es diesmal eine Los-Aktion, bei der man sechs Karten für das Baltic Open Air gewinnen kann und deren Erlöse zur Hälfte dem Jugendzentrum zugute kommen. Und noch eine Neuigkeit gibt es: Am Sonnabend um Mitternacht wird ein Feuerwerk den Himmel über Schleswig erhellen.

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erstellt am 16.Jul.2016 | 06:30 Uhr

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