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05. Dezember 2016 | 13:41 Uhr

Internationales Naturfilm-Festival in Eckernförde : Festivalauftakt für Green Screen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Wir zeigen, für welche Vorstellungen es noch Karten gibt.

Der grüne Teppich ist ausgerollt, die Besucher können in die sechs „Kino-Säle“ strömen. Mit dem Schulprogramm ist am Donnerstagmorgen das 10. Internationale Naturfilmfestival an den Start gegangen. Für diese Vorstellungen gibt es noch Karten:

Donnerstag, 15.09., 18 Uhr, Stadthalle: Die Zauberwesen von Shangri-La

Im östlichsten Winkel des Himalaya, in der chinesischen Provinz Yunnan, liegen endlos scheinende Wälder, über Jahrzehnte unberührt von der modernen Welt und umrahmt von majestätischen Bergen. Erst in den 1960er Jahren wurde der Beleg erbracht, dass in den hochliegenden Bergwäldern tatsächlich Primaten leben. Dem chinesischen Fotografen Xi Zhinong gelang es in den 1980ern erstmals, die geheimnisvollen Stumpfnasen-Affen auch zu filmen.

> Regie: Mark Fletcher, Österreich 2015, 51 Min.

Donnerstag, 15.09., 20 Uhr, Stadthalle: Magie der Moore

Unsere verbliebenen Moore sind Natur-Juwelen. Kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora, die uns, im rechten Licht besehen bzw. gefilmt, berührt und begeistert. Ein Rausch ungewohnter Formen und Farben. Das unheimliche, schaurige Moor ist in Wirklichkeit ein Naturparadies, das aus der Eiszeit stammt und  uns daran erinnert, in welch erdgeschichtlich kurzen Zeiträumen wir leben und denken.

> Regie: Jan Haft, Deutschland, 2015, 95 Min.

Freitag, 16.09., 12 Uhr, Stadthalle: Hannes Jaenicke – Im Einsatz für Löwen

Schauspieler und Umweltschützer Hannes Jaenicke setzt seine preisgekrönte Reihe „Im Einsatz für …“ fort. Diesmal geht es um Löwen: Die majestätischen Raubkatzen sind vom Aussterben bedroht.  Innerhalb von wenigen Jahrzehnten ist die Löwenpopulation um zwei Drittel geschrumpft. Auf seiner Reise durch Afrika trifft Hannes Jaenicke viele Menschen, die sich für Löwen einsetzen. Mit großartigen Ideen, Herzblut, Wissen und einer unerschütterlichen Liebe zu den majestätischen Raubkatzen.

> Regie: Eva-Maria Gfirtner, Deutschland 2015, 44 Min.

Freitag, 16.09., 14 Uhr, Stadthalle: Tiermythen – Im Auge des Löwen

Wenn die Nacht kommt, erzählen sich die Buschleute Namibias seit Tausenden von Jahren Märchen. Diese handeln vom Ursprung der Welt, der Rolle der Menschen, aber auch vom Zusammenleben und dem richtigen Umgang mit Tieren, Beute wie Raubtieren. Die Märchen wollen dabei nicht nur den Menschen helfen, sich mit ihrer Umwelt zurechtzufinden, sondern sie trösten und dienen oft ganz einfach der Unterhaltung an langen Abenden am Lagerfeuer.

> Regie: Angela Graas-Castor, Deutschland 2016, 44 Min.

Freitag, 16.09., 16 Uhr, Stadthalle: Wüstenkönige – Die Löwen der Namib

Es ist eines der unzugänglichsten Gebiete im südlichen Afrika: das Hoanib-Tal im Kaokoveld, ein Trockengebiet, das zwischen den orangefarbenen Dünen der Namib, den einsamen Stränden der Skelettküste und den felsigen Schluchten des Kunene-Flusses liegt. Diese atemberaubende Landschaft ist die Heimat der letzten Wüstenlöwen, einer ganz besonderen Löwenart.

> Regie: Will und Lianne Steenkamp, Österreich 2015, 51 Min.

Freitag, 16.09., 18 Uhr, Stadthalle: Frühlingswelten

Die Magie des Frühlings in all seiner Pracht, das steht im Fokus dieses Films. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, lassen eine ganz besondere Frühlingsatmosphäre entstehen. Fröhlich, amüsant und spannend zugleich, verdeutlicht der Film auf eindrucksvolle Weise, dass der Frühling in Deutschland die schönste Jahreszeit ist - laut und farbenfroh, voller Übermut und Lust.

> Regie: Annette Scheurich, Deutschland 2015, 44 Min.

Freitag, 17.09., 10 Uhr, Stadthalle: Wildes Deutschland – Der Chiemsee

Der Film stellt die Lebewesen, die am und im See leben, vor und zeigt, wie empfindlich der Kreislauf der Natur auf Störungen durch den Menschen reagiert. Dabei wird Erstaunliches und noch nie Gesehenes vorgestellt: Große Raubfische, die in Blumenwiesen herumschwimmen, winzige Säugetiere, die Schilf ernten, spazierfreudige Zebramuscheln, blau leuchtende Pilzmückenlarven, rosa Flamingos und der größte Wasserfloh der Welt gehören zu den Akteuren dieses etwas anderen Portraits des „Bayerischen Meers“.

> Regie: Jan Haft, Deutschland 2016, 44 Min.

Freitag, 17.09., 12 Uhr, Stadthalle: Wildes Südafrika – Kap der Extreme

Wo zwei Weltmeere aufeinander treffen und Pinguine beinahe Nachbarn von Löwen sind; wo sich Wale und Delfine tummeln, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile leben: Das ist Südafrika – ein Land, so bunt wie ein ganzer Kontinent. Wie kommt es zu solcher Vielfalt auf einem so begrenzten Raum? Die dreiteilige Reihe „Wildes Südafrika“ geht dem Geheimnis auf den Grund. In der ersten Folge dreht sich alles um das „Kap der Extreme“.

> Regie: Thomas Behrend, Deutschland 2015, 50 Min.

Samstag, 18..09., 10 Uhr, Stadthalle: Amerikas Naturwunder

Nordalaska: menschenleer und unzugänglich, wie kaum ein anderes Gebiet der Erde. In den Bergen der Brooks Range liegt der Gates of the Arctic Nationalpark – keine Häuser, keine Straßen, nicht einmal Wanderwege gibt es. Nur 1000 Besucher verirren sich jährlich hierher. Die meisten Touristen zieht es in den Denali Nationalpark, um Nordamerikas höchsten Berg, den Mount McKinley zu sehen, oder an die Brooks Wasserfälle, wo Grizzlybären nach Lachsen fischen.

 > Regie: Uwe Anders, Deutschland 2015, 43 Min.

Samstag, 18.09., 12 Uhr, Stadthalle: Arte Matinee – Bird Island

Kaum ein Ort ist dichter besiedelt als Bird Island – zumindest was Pinguine, Seevögel und Robben betrifft. Menschen dürfen dieses subantarktische Tierreich nur wenige betreten. Und wenn, dann müssen sie viel Zeit mitbringen: Eineinhalb Jahre verbringen sie in der kleinsten Forschungsstation des British Antarctic Survey, 1400 Kilometer vom nächsten Hafen entfernt.

> Regie: Ines Possemeyer, Südgeorgien/ Deutschland 2015, 52 Min.

Samstag, 18.09., 14 Uhr, Stadthalle: Wildes Südafrika (3) – Wo die Wüste blüht

In der dritten Folge dreht sich alles ums Überleben in der Trockenheit – von der Halbwüste Karoo bis in die Kalahari. Im hohen Gras der Karoo lauert der erfolgreichste Jäger unter den Katzen Afrikas: ein Serval! Seine extrem langen Beine, der lange Hals und sein exzellentes Gehör machen ihm zum perfekten Jäger: Sogar an wehrhafte Schlangen traut er sich heran! Doch der junge Kater hat noch nicht viel Erfahrung mit Beute, die zurückbeißen kann...

> Regie: Heike Grebe, Thomas Behrend, Deutschland 2016, 50 Min.

Samstag, 18.09., 16 Uhr, Stadthalle: Der Geist der grauen Riesen

Elefanten sind ganz besondere Wesen – und auch dieser Film ist sehr speziell. Mit der Terra-Mater-Dokumentation „Der Geist der Grauen Riesen“, die in Koproduktion mit WNET/Thirteen in New York und France Télévisions entstand, präsentiert das Naturfilmer-Ehepaar Dereck und Beverly Joubert ein sehr persönliches Porträt der mächtigen Tiere.     

> Regie: Beverly Joubert, Dereck Joubert, Österreich 2015, 50 Min.

Sonntag, 18.09.,18 Uhr, Stadthalle: Dolomiten – Zauberhaftes Juwel der Alpen

Abenteuer in ungezähmter Wildnis: Ein Wolf auf der Suche nach neuem Lebensraum nimmt uns auf eine faszinierende und spannungsgeladene Reise durch die wilden Dolomiten. Der Farbenrausch der markanten Gipfel begleitet uns im Jahreskreis einer von mystischen Stimmungen und uralten Mythen geprägten Natur: von Wasser und Eis zerfurchte Felsspitzen, leuchtende Zirben und Lärchenwälder, markante Gebirgsstöcke wie fossile Archipele einer versunkenen Zivilisation.

> Regie: Kurz Mayer und Judith Doppler, Österreich  2015, 52 Min.

 

Karten gibt es am Ticket-Center im Stadthotel, Am Exer 3, Tel. 04351/47 64 92.

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erstellt am 14.Sep.2016 | 06:21 Uhr

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