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Aktiv in SH

10. Dezember 2016 | 02:23 Uhr

#aktivinsh : Der „Ostseewiener“ kommt: Lesungen mit Sven Wlassack

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Anekdoten und traditionelle Melodien

Was haben Wien und Eckernförde gemeinsam? Humorvolle Antworten darauf gibt einer, der beide Städte kennt und sich seit Jahren als „Doppelagent“ betätigt. Sven Wlassack, Wiener, ehemaliger Kulturbeauftragter der Stadt von 1988 bis 2011. Wlassack ist wieder von der Donau an die Ostsee gereist, um am Freitag, 22. Juli, um 20 Uhr im Schleswig-Holsteinischen Künstlerhaus in der Ottestraße 1 den „Ostseewiener“ zu geben. Sven Wlassack hat Texte und Musik aus der Donaumetropole im Gepäck, Meike Salzmann (Akkordeon) und Gerd Breier (Klarinette) geben musikalisch den Ton an.

In Wien schwärmt Sven Wlassack von Eckernförde, und im Sommer erheitert er als „Ostseewiener“ das Publikum der Ostseestadt mit G’schichterln aus der Stadt an der Donau. Der reiche, unerschöpfliche Anekdotenschatz der ehemaligen Kaiserstadt, wie sie das Kaffeehaus, der Heurige und das „Beisl“ (Wirtshaus) geschaffen haben, sorgt für heiter-belebende Einblicke in das Wiener „Milieu“ von Vergangenheit und Gegenwart. Komisches findet man aber auch im „Künstlerhaus“ und im Kulturleben der Stadt Eckernförde. Authentische musikalische Ergänzung in Form von Wiener Liedern und traditionellen Melodien liefern Meike Salzmann (Akkordeon) und Gerhard Breier (Klarinette) als bestens eingespieltes Duo.

Wegen der erfahrungsgemäß hohen Nachfrage wird eine rechtzeitige Karten-Vorbestellung empfohlen. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es bereits einen zweiten Veranstaltungstermin im Künstlerhaus am Sonntag, 24. Juli, um 11 Uhr.

Und wo Sven Wlassack sich ohnehin schon mal frische Meeresluft um die Nase wehen lässt, ist er mit einem weiteren Programm zu erleben: „Neues von den Donaupiraten – Heiteres aus Eckernförde und Wien“. Wlassack tritt gemeinsam mit dem Klezmer-Duo ZHOK (Sabine Lempelius, Violine/Akkordeon, und Gerhard Breier, Gitarre Klarinette) am Freitag, 5. August, um 20 Uhr in der Alten Fischräucherei in der Gudewerdtstraße 71 auf. Nicht nur in Eckernförde gab es einst Piraten, sondern auch an der Donau. Mit eisernen Ketten, die sie von Ufer zu Ufer spannten, hinderten sie Handelsschiffe am Weiterfahren, raubten sie aus und versenkten sie nach getaner „Arbeit“. Der frühere Kulturbeauftragte hat die vielen Anekdoten, G’schichtn und wahren Begebenheiten aus Wien und Eckernfördes Kulturleben aufgeschrieben und aufbereitet. Von Operetten singenden Chirurgen, textschwachen Ein-Satz-Schauspielern und spielsüchtigen k.u.k.-Offizieren berichtet er, und die plattdeutsche Version einer klassischen Wien-Anekdote („Die Taube und der Engel“) feiert mit einem „Gaststar“ aus „Eckernför“ Premiere.

Karten-Vorbestellungen (12 Euro) unter Tel. 0152/51701996 oder per E-Mail unter sawlas@web.de.
 

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erstellt am 21.Jul.2016 | 06:30 Uhr

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