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Aktiv in SH

03. Dezember 2016 | 07:54 Uhr

#aktivinsh : Auf Entdeckungstour im Schwentinepark

vom

Im Wildpark in Raisdorf leben Esel, Ziegen, Schafe, Hühner und sogar Kängurus.

Das Einkaufszentrum in Raisdorf ist weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus bekannt, auch die riesige Discothek Atrium ist Partygängern ein Begriff. Gar nicht weit entfernt lockt ein Naturpark die Besucher an. Dabei handelt es sich um ein ideales Freizeitrevier vor den östlichen Toren der Stadt Kiel: Das Freibad und der Spielplatz, die Minigolf-Anlage und der Bootsverleih laden zu Aktivitäten förmlich ein – und der benachbarte Wildpark mit seinen 400 Tieren erlaubt Mußestunden und ruhige Spaziergänge. Noch dazu zum Nulltarif.

<p>Auch kleine Ponys leben in dem Wildpark in Raisdorf in der Nähe von Kiel. Gesche Wunsch kümmert sich um die rund 400 Tiere im Park.</p>

Auch kleine Ponys leben in dem Wildpark in Raisdorf in der Nähe von Kiel. Gesche Wunsch kümmert sich um die rund 400 Tiere im Park.

Foto: Udo Carstens

Gesche Wunsch (31) sorgt gemeinsam mit ihrem Kollegen Nils Staack dafür, dass die Besucher ihre Freude an der Tierwelt haben. An den mächtigen schottischen Hochlandrindern beispielsweise, an den Heidschnucken, an den beiden Wildschwein-Bachen mit ihren zusammen sieben Frischlingen, an den Angler Sattelschweinen  oder auch am Esel-Geschwisterpaar Bärbel und Babsie. Etwa zur gleichen Zeit, als Raisdorf mit der Nachbargemeinde Klausdorf zur heutigen Stadt Schwentinental fusionierte, kamen auch zwei Kängurus in den Park. Wer sie sehen will, muss allerdings früh aufstehen. Bevorzugt am Morgen hüpfen die beiden Brüder-Beuteltiere durchs Gehege, das sie sich mit dem Damwild einvernehmlich teilen.

<p>Auch verschiedene Vogelrassen wie diese Nymphensittiche gibt es zu entdecken. </p>

Auch verschiedene Vogelrassen wie diese Nymphensittiche gibt es zu entdecken.

Foto: Udo Carstens
 

Neben den großen Säugetieren sind auch Vögel im  Wildpark zu Hause. So hat der Verein der Freunde des Schwentineparks gerade eine moderne Voliere finanziert, in die demnächst die Kolonie der Nymphensittiche umziehen wird. Aber auch der Harem des Goldfasans mit seinen drei Fasanfrauen, die mächtigen Hamburger Hühner oder die großen, meist am Boden lebenden Kingtauben sind im Wildpark zu bewundern. Und der stolze Pfau, der durch das Gelände streift und mitunter sein buntes Gefieder wie ein Rad aufstellt, gehört natürlich ebenfalls zu den Attraktionen.

<p>Einige Tiere im Park dürfen auch gefüttert werden. Allerdings nur mit dem Wildfutter, dass es für 20 Cent an dem Automaten zu kaufen gibt. </p>

Einige Tiere im Park dürfen auch gefüttert werden. Allerdings nur mit dem Wildfutter, dass es für 20 Cent an dem Automaten zu kaufen gibt.

Foto: Udo Carstens
 

Die Besonderheit des Raisdorfer Parks: Niemand muss Eintritt zahlen, den Rundgang durch das Gelände gibt es zum Nulltarif. Einige Gehege sind begehbar. Der Nachwuchs freut sich, wenn er Langohr-Ziegen oder die Waliser Schwarznasen-Schafe streicheln darf. Das Füttern von fremder Hand allerdings haben Gesche Wunsch und ihre Kollegen eingeschränkt. Nur noch das Automatenfutter dürfen die Besucher den Tieren vor die Nase halten. Packungen gibt es für 50 Cent oder einen Euro. Und der umgerüstete Kaugummi-Automat spuckt eine Handvoll Trockenfutter  aus – für 20 Cent.

Fragen und Antworten zum Besuch im Wildpark

Wann ist der Park geöffnet?

Der Park das ganze Jahr über geöffnet und darf von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang betreten werden.

Was kostet der Eintritt in den Wildpark?

Das Betreten des Wildparks ist kostenlos.

Dürfen Hunde mit in den Park genommen werden?

Ja, Hunde sind an der kurzen Leine geführt erlaubt. Ausnahmen sind der Streichelzoo und das Damwildgehege.

Darf man im Wildpark die Tiere füttern?

Einige Tiere im Wildpark dürfen gefüttert werden, allerdings nur mit dem im Park erhältlichem Futter. An den einzelnen Gehegen gibt es Hinweise, welche Tiere gefüttert werden dürfen und welche nicht.

Können Besucher Futterspenden abgeben?

Im Herbst können zu festen Zeiten Eicheln und Kastanien im Park beim Ponyhof abgegeben werden.

 

Weitere Infos zum Wildpark Schwentinetal gibt es hier

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erstellt am 28.Mai.2016 | 06:30 Uhr

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