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Aktiv in SH

05. Dezember 2016 | 13:35 Uhr

#aktivinsh : 8 Dinge, die Schleswig-Holsteins neue Küche so besonders machen

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Natürlich, frisch, regional und mit ganz viel „ohne“ - Trends aus den Küchen im Land, die helfen aktiv zu sein.

Eine ausgewogene Ernährung erleichtert es aktiv zu sein. Herzhaft, klassisch, mit viel Tradition: So wurde Schleswig-Holsteins Küche in den vergangenen Jahren beschrieben. Im Hintergrund hat sich eine neue Generation aufgemacht, um eben diese Küche zu entstauben. In diesem Artikel zeigen wir 8 Trends aus den Küchen im Land.

1. Weg von Labskaus und Rübenmus

Was essen die im echten Norden eigentlich? Robustes Schwarzsauer, deftige Mehlbeutel, herzhaftes Labskaus oder süßes Rübenmus? Vielleicht früher mal. Heute bestimmen Frische und leichte Zutaten die schleswig-holsteinische Küche. Restaurants, die sich der gesunden Ernährung verschrieben haben, sprießen aus dem Boden und vermitteln den Besuchern ein natürlich-ganzheitliches Esserlebnis. Ob diese neue Ausrichtung auch mit traditionellen schleswig-holsteinischen Gerichten vereinbar ist, wird die Zukunft zeigen.

Foto: Pixabay

 

2. Grüne Frische als Lebensgefühl

Du isst, was du siehst. So oder so ähnlich läuft es zumindest psychologisch in den Köpfen der Gäste ab, wenn sie die grüne Ladendekoration sehen. Kräuter, Kresse und frische Pflanzen, soweit das Auge reicht: Immer mehr Restaurants setzen auf diese grünen Farbtupfer, um zu dem guten Essen auch gleichzeitig eine frische Atmosphäre mitzuliefern.

Foto: Pixabay

 

3. „Feinheimisch“ als Gütesiegel

Das Netzwerk Feinheimisch, bestehend aus agrarischen Erzeugern und Manufakturen, Küchenchefs und Gastronomen sowie privaten Mitgliedern und gewerblichen Förderern, steht für Genuss mit frischen und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln ohne Zusatzstoffe. Das Besondere daran: Die Produkte stammen allesamt aus dem Norden für den Norden - eben aus Schleswig-Holstein.

Foto: www.feinheimisch.de
 

 

4. Mit ganz viel „ohne“

Heute ist es besser, weniger zu haben: weniger Zusatzstoffe, weniger Geschmacksverstärker, weniger Künstliches. Die Menschen möchten wissen, was sich in ihrem Essen befindet. Laktosefrei, glutenfrei, zuckerfrei: Das „ohne“ wird auf Speisekarten und Schildern gesondert gekennzeichnet, fast ist schon eine „free from“-Kultur entstanden. Auch das altbewährte „Bio-Gütesiegel‘ ist natürlich immer noch ein wichtiges Thema.

Foto: fotolia

 

5. Nachhaltig ist das neue Herzhaft

Wo früher kräftiger Geschmack und Herzhaftigkeit im Mittelpunkt standen, ist es heutzutage die Nachhaltigkeit. Die Unternehmen möchten Verantwortung übernehmen und dies auch nach außen zeigen. Fleisch wird in der Region gekauft, Tiere werden artgerecht gehalten, und es wird umweltverträglich produziert: Umwelt und Gesellschaft sind heute viel wichtiger als früher. Da freuen sich auch die Kühe.

Foto: Pixabay

 

6. Ein Restaurant braucht eine Philosophie

Die Köche sind unter die Philosophen gegangen. Ein Restaurant braucht ein Konzept und einen gemeinsamen Leitgedanken, der über die Speisekarte oder die Website an die Kunden weitergetragen wird. Durch eine Philosophie wird eine emotionale Bindung hergestellt. Nicht selten beschreibt sich das Restaurant selbst als Familienunternehmen mit Herz, Leidenschaft und Tradition, das auf regionale Produkte und Natürlichkeit achtet. So geht Kundenbindung heute.

Foto: fotolia

 

7. Live dabei sein

Dabei zusehen, wie das Essen zubereitet wird: Beim „Live Cooking“ sind die Gäste ganz nah dran, wenn ihr Spiegelei zum Brunch gebraten oder das Hüftsteak zum Abendessen auf offener Flamme gegrillt wird. Alles passiert direkt vor den Augen der Gäste: Das Gefühl von Frische könnte nicht besser vermittelt werden.

Foto: Pixabay

 

8. Fleischlos glücklich

Wer kein Fleisch essen will, muss auf gar nicht mehr so viel verzichten. Viele Restaurants bieten mittlerweile eine breite Palette an vegetarischen und veganen Gerichten an. Sogar Burger-Kreationen sind heute fleischlos zu bestellen. Dazu gibt es leckeren Salat und kreative Pommesbeilagen. Am besten ist: Einfach mal ausprobieren, denn es lohnt sich immer, einmal über den eigenen Tellerrand zu blicken.

Foto: fotolia

 

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erstellt am 02.Mai.2016 | 05:30 Uhr

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