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Die Gartensaison beginnt : Bunte Blütenpracht mit wenig Immergrün

vom
Aus der Redaktion LandGang

Neben den Raubritter-Rosen zählt vor allem der Teich zu den wirkungsvollen Gestaltungselementen im Garten von Maren Gregersen. Ihr Lieblingsplatz ist die Laube, die zum Träumen und Verweilen einlädt.

„Raubritter“ eroberten auf Anhieb ihr Herz: Als sie in einer Gartenzeitschrift das Foto dieser attraktiven Rose mit den üppigen Kugelblüten entdeckte, wusste Maren Gregersen sofort: „Die will ich haben.“ Der Strauch bildete vor mehr als 20 Jahren den Grundstock für ihr erstes Beet: „Obwohl ich mich zehn Jahre gedulden musste, bis die Rose so schön blühte wie auf dem Foto.“  Geduld braucht man bei der Anlage eines Gartens. Und Fantasie, wenn man auf 650 Quadratmetern möglichst viele Gestaltungselemente unterbringen möchte, um immer wieder überraschende Perspektiven zu eröffnen. „Ein Garten darf nicht eintönig sein“, sagt die 52-Jährige und so stand für sie und ihren Ehemann Johann von Beginn an fest: Möglichst wenig Platz mit dem Vorgarten verschenken, damit der Garten hinter dem Haus mit gemütlichen Ecken und Sitzplätzen und einer kleinen Nutzfläche vielseitig gestaltet werden kann. Ein Rasen und eine Hecke mit gemischten Sträuchern und Gehölzen wie Flieder, Schneeball, Forsythie, Weigelie, Ilex, Jasmin, Johannisbeere, Lebensbaum und Rhododendron bildeten die Ausgangsbasis für die Anlage. „So eine Hecke muss man nicht regelmäßig schneiden, sie ist abwechslungsreich und ein Paradies für Insekten und Vögel“, weiß Maren Gregersen. Dass diese nur punktuell immergrüne Hecke im Winter Einblicke gewährt, stört das Ehepaar nicht: „Zu viel Immergrün kann schnell langweilig werden.“

Foto: Karin Rohr

Ein wirkungsvolles Gestaltungselement im Garten ist der Teich, neben dem ein Chinagras-Solitär, Farne, Schilf, Funkien und andere Blattpflanzen attraktive Strukturen setzen. Der kleine Holzsteg am Rand lädt zum Verweilen und Träumen ein. Hier kann man den Goldfischen zuschauen, dem Quaken der Frösche lauschen oder die Vögel beim Bad im angrenzenden, künstlich angelegten Bachlauf beobachten. Obwohl er nicht sehr groß ist, ist der Teich 1,50 Meter tief, damit die Fische überwintern können. „Wenn Kinder im Haus sind, sollte man mit der Anlage eines Teiches besser warten, bis sie sechs oder sieben Jahre alt sind“, rät Maren, selbst Mutter von zwei inzwischen erwachsenen Kindern.

Lieblingsplatz ist die Laube, ein Schmuckstück in Blau und Weiß, innen liebevoll ausgestaltet und möbliert, so dass man dort nicht nur in gemütlicher Runde die Abendsonne genießen, sondern auch ein Mittagsschläfchen halten kann. „Eigentlich träumten wir von einem Wintergarten“, erzählt Maren Gregersen, „aber aus Platzgründen haben wir uns dann für eine Laube entschieden.“ Besitzt Maren den berühmten grünen Daumen, so ist Johann ein geschickter Handwerker. Die Pergola, die er am Haus gebaut hat, wurde sofort von Rosen erobert. Und jüngst  hat er zwei Hochbeete gezimmert, auf denen Salat, Kürbisse, Kohlrabi und Mohrrüben wachsen.  Erdbeeren, Himbeeren, Kartoffeln und Bohnen komplettieren die Randbepflanzung des Nutzgartens.

Als gelernte Schaufenstergestalterin weiß Maren Gregersen, wie man Pflanzen und dekorative Accessoires inszeniert. Kleine Stillleben werden zu Hinguckern: die bildlich gerahmte Rose, Glaskugeln, die in einer Wasserschale schwimmen, auf Eisenstangen gespießte Gießkannentüllen, das von Treibholz ummantelte Windlicht. Und ein ausgedienter Schreibtisch wurde kurzerhand zum Pflanztisch umfunktioniert.

 

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erstellt am 15.Mär.2017 | 01:00 Uhr

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