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Ernährung & Gesundheit

05. Dezember 2016 | 13:37 Uhr

Norovirus-Infektion : Tipps, wie Sie sich am besten vor dem Norovirus schützen

vom

shz.de hat für Sie verschiedene Tipps zusammengestellt, mit denen Sie einer Ansteckung am Besten vorbeugen können.

Kiel | Der Norovirus trifft Schleswig-Holstein dieses Jahr so heftig wie noch nie. Dass der Norovirus im November umgeht, ist normal. Die Häufigkeit ist in diesem Jahr allerdings erstaunlich. Altenheime, Kindergärten, Schulen: Landesweit leiden vor allem junge und alte Menschen derzeit an Brechdurchfall – hervorgerufen durch den unangenehmen Norovirus.

Bei einer Infektion mit Noroviren ist der Krankheitsverlauf häufig besonders heftig. Vor allem bei älteren Menschen und Kindern kann es durch den großen Flüssigkeitsverlust zu starken Kreislaufproblemen kommen. Noroviren sind äußerst ansteckend. Eine Ansteckungsgefahr ist bis 48 Stunden nach dem Abklingen der letzten Symptome gegeben. Teilweise werden Noroviren aber auch noch Wochen später ausgeschieden, so dass eine Ansteckung auch dann noch möglich ist.

So wappnen Sie sich vor dem Norovirus:

Händehygiene

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) schreibt online, dass die Viren am meisten durch Körperkontakt zu anderen Menschen übertragen werden. Wenn sich körperliche Berührungen nicht vermeiden ließe, hilft eine sorgfältige Händehygiene. „Waschen Sie sich die Hände immer sorgfältig mit Wasser und Seife. Insbesondere nach jedem Toilettengang sowie vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen“, so schreibt die BzgA. Anschließend sollten die Hände danach mit einem sauberen Tuch gut abgetrocknet werden. Dadurch werde verhindert, dass Krankheitserreger aus dem Darm über verunreinigte Hände in den Mund gelangen, so die BzgA.

Ernährung

Eine weitere Infektion könne auch durch kontaminierte Lebensmittel ausgelöst werden, etwa dann, wenn die Hände vor der Zubereitung von Lebensmitteln nicht gründlich gewaschen wurden, so schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) online. Speisen sollten beim Kochen daher gut durchgegart werden. „Salate, Beeren und rohes Gemüse waren in der Vergangenheit an Norovirus-Ausbrüchen beteiligt“, so das BfR. Prinzipiell könnten aber alle Lebensmittel, die unter mangelhaften hygienischen Bedingungen zubereitet und anschließend nicht ausreichend erhitzt werden, mit infektiösen Noroviren verunreinigt sein. Es sollten eigene Teller, Besteck und Tassen benutzt werden. Wenn Sie schon erkrankt sind, verzichten Sie auf blähende, fettige Speisen und ziehen leicht verdauliche Speisen vor, so das BfR online.

Sauberkeit im Haushalt

Benutzen Sie ausschließlich eigene Hygieneartikel und Handtücher, so rät die BzgA online. Flächen im Umfeld des Erkrankten wie Waschbecken, Türgriffe und Böden sollten regelmäßig am besten mit Einmaltüchern gereinigt werden und anschließend gleich im Hausmüll entsorgt werden. Das gelte auch für sichtbar verschmutzte Flächen wie Toiletten. „Dabei kann das Tragen von Einmalhandschuhen einen zusätzlichen Schutz vor Infektionen bieten“, schreibt die BzgA.

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erstellt am 01.Dez.2016 | 18:19 Uhr

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