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Angststörung : So erkennt man eine soziale Phobie

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Nicht gern unter Leuten? Verspürt man in Gesellschaft anderer Menschen großes Unbehagen, könnte das eine soziale Phobie sein. Eine Verhaltenstherapie hilft, mit den Ängsten umzugehen.

Allein zu Hause schmeckt das Essen hervorragend, zu Gast bei Freunden kriegt man keinen Bissen herunter. Stattdessen wird der Mund trocken, der Schweiß rinnt den Rücken herunter, und das Herz rast. Wer solche Situationen gut kennt, könnte eine soziale Phobie haben.

Davon Betroffene tun etwas allein zwar ohne Probleme, verspüren bei derselben Tätigkeit in Gesellschaft aber große Angst, erklärt der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP).

Menschen mit sozialer Phobie fürchten, negativ aufzufallen, etwas falsch zu machen oder dass andere sich über sie lustig machen könnten. Ihnen sei zwar häufig bewusst, dass die Angst unbegründet ist, erklären die Psychiater. Die Phobie sei aber so stark, dass Betroffene sie nicht unterdrücken können.

Eine Verhaltenstherapie hilft, die Angst in Schach zu halten. Häufig verschwindet sie irgendwann. Laut BVDP haben rund sieben Prozent der Deutschen eine soziale Angststörung. Häufig leben sie zurückgezogen und vermeiden es, unter Leute zu gehen.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 04:25 Uhr

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