zur Navigation springen

Ernährung & Gesundheit

02. Dezember 2016 | 21:15 Uhr

Nicht nur im Urlaub erholen : Nicht nur im Urlaub erholen: Achtsamkeitstraining im Alltag

vom

Für die meisten ist der Urlaub erst einmal vorbei - und auch von der Erholung ist langsam aber sicher nichts mehr zu spüren. Damit der Alltagsstress nicht überhand nimmt, ist es wichtig, die Erholung in den Alltag zu integrieren.

Wer im Alltag ständig unter Strom steht, bekommt das früher oder später körperlich zu spüren: Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Magenbeschwerden sind mögliche Auswirkungen, wie die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde erläutert.

Um vorzubeugen, sollte man Erholung und Regeneration nicht ausschließlich auf den Urlaub verlagern. Denn der Jahresurlaub reiche auf Dauer nicht, um sich ausreichend zu erholen, betont Iris Hauth, Präsidentin der DGPPN. Die Erholung des Urlaubs sei bereits nach zwei bis vier Wochen wieder vorbei - «je nach Qualität des Urlaubs und der anschließenden Arbeitsbelastung».

Deshalb ist es wichtig, Erholung in den Alltag zu integrieren. Dabei sollte man gedanklich vom Job abschalten können und in der Freizeit Freude und Genuss empfinden. Hauth schlägt ein Achtsamkeits-Training vor. «Durch das Trainieren von Achtsamkeit kann man sich darin schulen, bewusst Distanz zu Dingen zu schaffen, die im «Hier und Jetzt» eigentlich keine Rolle spielen, sondern den Moment nur überlagern.» Das soll das Stressempfinden verringern und emotionale Erschöpfung verringern.

Ein mögliches Programm ist die Mindful Based Stress Reduction (MBSR), es ist als achtwöchiges Programm mit zweieinhalbstündigen Gruppensitzungen angelegt. Nach einem solchen Kurs sollten die Teilnehmer die Übungen zu Hause weitermachen. Mitunter reichen dann täglich schon ein paar Minuten Fokussierung auf die Gegenwart aus, um gegen den Arbeitsstress gewappnet zu sein (www.psychiater-im-netz.de).

MBSR-Verband

Mitteilung

zur Startseite

von
erstellt am 24.Aug.2016 | 04:40 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert