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Ernährung & Gesundheit

08. Dezember 2016 | 21:17 Uhr

Kleine Erste Hilfe : Hilft pusten wirklich bei Wunden?

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Kinder sind gerne im Freien aktiv, da kann es schon mal zu Stürzen und kleinen Wunden kommen. Eine uralte «Heilmethode» ist das Pusten. Doch bringt das Hausmittel wirklich etwas - oder ist es gar schädlich?

Nach einem Sturz mit blutigem Knie oder aufgeschürften Ellenbogen machen Eltern meistens erstmal eines: pusten. Denn das hilft bei Wunden - heißt es zumindest oft. Aber stimmt das eigentlich?

«Es ist nicht von Vorteil, auf eine Wunde zu pusten», sagt Sylke Schneider-Burrus, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Universitätsmedizin - Berlin.

Zwar habe das Pusten sicherlich psychologisch gesehen einen positiven Effekt. «Es bedeutet für Kinder Zuwendung und Aufmerksamkeit», sagt Schneider-Burrus. Und: «Die Luftbewegung bringt eine gewisse Kühlung und Linderung der Schmerzen.»

Aber: Wie etwa beim Niesen oder Husten werden - allerdings in geringerer Menge - Erreger ausgestoßen, erklärt Schneider-Burrus. Außerdem kann es sein, dass durch zu viel Pusten die Wunde zu trocken wird. Die Zellen, die für die Wundheilung zuständig sind, gedeihen jedoch am besten in feuchtem Milieu.

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erstellt am 16.Nov.2016 | 05:00 Uhr

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