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Ernährung & Gesundheit

04. Dezember 2016 | 11:20 Uhr

Abrechnung : Gebühren für Totenscheine – Ärzte berechnen zu viel

vom

Wenn sterben zu teuer ist: Nach einem Zeitungsbericht stellen Ärzte überhöhte Rechnungen für Totenscheine aus.

Berlin | Ärzte stellen für Totenscheine nach einem Bericht der „Welt am Sonntag“ häufig überhöhte Rechnungen aus. Zahlungsaufforderungen von 150 oder 200 Euro an die Angehörigen Verstorbener seien verbreitet, hieß es weiter. Die Gebührenordnung für Ärzte sehe vor, dass für diese Privatzahler-Leistung maximal 76 Euro berechnet werden dürfen. „Wir vermuten, dass es gängige Praxis ist, überhöhte Rechnungen für Totenscheine auszustellen“, sagte der Sprecher des Trauerbegleitungs-Vereins Aeternitas, Alexander Helbach.

Die Verbraucherzentrale NRW berichte ebenfalls von derartigen Fällen, hieß es. Im vergangenen Jahr starben in Deutschland den Angaben zufolge rund 925.000 Menschen, etwas mehr als die Hälfte im eigenen Haus, einem Pflegeheim oder Hospiz. Für fast eine halbe Million Menschen mussten deshalb niedergelassene Ärzte einen Totenschein ausstellen. Die Bundesärztekammer erklärte der „Welt am Sonntag“, man halte die in der Gebührenordnung vorgesehenen Abrechnungssätze für zu niedrig. Angemessen sei ein Abrechnungssatz von 170 Euro für eine Totenschau.

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erstellt am 03.Jul.2016 | 14:17 Uhr

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