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Ernährung & Gesundheit

02. Dezember 2016 | 21:10 Uhr

Neuen Rhythmus finden : Frühaufsteher können nach Zeitumstellung Probleme bekommen

vom

Wenn die Winterzeit beginnt, gerät bei vielen die innere Uhr aus dem Takt. Frühaufsteher werden dann etwa noch früher wach. Was sie dagegen tun können, erklärt ein Schlafforscher.

Gerade Frühaufstehern kann die Umstellung auf die Winterzeit zu schaffen machen. Wenn Menschen normalerweise um sechs Uhr aufstehen, weckt ihre innere Uhr sie nach der Umstellung um fünf.

Soll das nicht zur Normalität werden, müssen Betroffene ihren Rhythmus anpassen. Schlafforscher Hans-Günter Weeß rät dafür: im Bett liegen bleiben und entspannt an schöne Dinge denken. Auf keinen Fall sollte man aufstehen: «Das würde die Gewöhnung an den neuen Rhythmus stören», so das Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.

Prof. Martha Merrow von der LMU München schränkt allerdings ein: Davon seien nur wenige Menschen betroffen. Sie sieht Frühaufsteher dann auch eher in einer «Luxussituation». Früh aufzuwachen hält sie für ein Geschenk und nicht für ein Problem. «Es ist freie Zeit.»

Wollen Frühaufsteher, die Wissenschaftler auch frühe Chronotypen nennen, dennoch ihren Rhythmus anpassen, rät Merrow folgendes: am Morgen das Tageslicht fernhalten, etwa mit Vorhängen, zum Abend hin dagegen eine Extradosis Tageslicht holen, etwa mit einem Spaziergang am späten Nachmittag. Damit wird man später müde und weckt am Morgen auch später auf. Die innere Uhr verschiebt sich etwas nach hinten.

Generell gilt aber für die Zeitumstellung: Der Wechsel auf die Winterzeit macht vielen Menschen weniger Probleme als der auf die Sommerzeit im Frühjahr.

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erstellt am 26.Okt.2016 | 10:00 Uhr

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