zur Navigation springen

Ernährung & Gesundheit

04. Dezember 2016 | 05:00 Uhr

Einzelfall entscheidet : Brustkrebs tut erstmal nicht weh - oder doch?

vom

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart in westlichen Industrienationen. Doch nicht immer deuten Schmerzen auf einen Tumor hin. Abhängig vom Alter kommen auch andere Auslöser in Betracht. Doch was sagt die Statistik?

Wenn es in der Brust schmerzt, denken viele Frauen schnell an Brustkrebs. Sie bekommen aber oft zu hören: Mach dir keine Sorgen, Brustkrebs tut erstmal nicht weh. Aber stimmt das eigentlich?

«Häufig sind schmerzhafte Veränderung in der Brust kein Krebs», erklärt Prof. Markus Müller-Schimpfle von der Deutschen Gesellschaft für Senologie. Ein Blick auf die Wahrscheinlichkeiten verrate: Schmerzhafte Veränderungen sind zehn Mal häufiger gutartig als bösartig.

Dennoch: Schmerzt die Brust oder fühlt sich komisch an, sollten Betroffene zum Arzt. «Allein nur mit dem Abtasten zu Hause ist es nicht getan», sagt Müller-Schimpfle. Auch das bloße Anschauen sei nicht ausreichend. Beim Frauenarzt oder Radiologen werde dann häufig ein Ultraschall oder zusätzlich noch eine Mammografie gemacht, um die Ursache zu ermitteln.

Bei Symptomen ist immer der Einzelfall entscheidend, da helfen keine Wahrscheinlichkeiten. «Ein Grund zur Panik sind Schmerzen in der Brust allerdings nicht.» Altersabhängig können Zysten, Entzündungen, Muskelverspannungen und anderes zu Schmerzen führen.

zur Startseite

von
erstellt am 28.Sep.2016 | 04:23 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert