zur Navigation springen

Beruf & Karriere

10. Dezember 2016 | 08:08 Uhr

Finanzen : Steuervorteile ausnutzen: Tipps für Azubis und Studierende

vom

Auszubildende können Aufwendungen für ihre Berufsausbildung als Werbungskosten beim Finanzamt angeben. Das gilt auch für Studierende, die bereits einen beruflichen Abschluss haben - sich also in einer Zweitausbildung befinden.

Darauf macht der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin aufmerksam. Bei Studierenden in Erstausbildung ist die Sache anders: Sie erhalten in der Regel einen vorläufigen Steuerbescheid - denn bislang ist strittig, ob sie die Ausgaben als Werbungskosten absetzen dürfen.

Neben Kosten für Bildungsmaterialien und Berufskleidung, berücksichtigt das Finanzamt unter bestimmten Voraussetzungen auch die Kosten für Fahrten, die bei Auswärtstätigkeiten anfallen. Entscheidend dabei ist, wer die Aufwendungen für den Pkw bezahlt hat. Übernehmen die Eltern Steuern und Versicherungsbeiträge für den Wagen, können die Kinder die Kosten nicht beim Fiskus abrechnen.

Für die Fahrt zwischen der eigenen Wohnung und der Ausbildungsstätte können Studierende und Auszubildende jedoch eine Entfernungspauschale in ihrer Steuererklärung angeben. Für die Berechnung der Pauschale müssen sie die einfache Entfernung sowie die Arbeitstage mit 0,30 Euro multiplizieren. Sie gilt unabhängig davon, wer tatsächlich die Ausgaben für die Fahrten getragen hat.

zur Startseite

von
erstellt am 22.Jul.2016 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert