zur Navigation springen

Beruf & Karriere

25. März 2017 | 22:58 Uhr

Dauerhaft überfordert : Nachlassende Arbeitsleistung: Warnzeichen für Überlastung

vom

Das kennt jeder: Stress und Anspannung im Job. Doch eine dauerhafte Überlastung kann auch schnell krank machen. Um dies zu vermeiden, sollten erste Anzeichen nicht ignoriert werden.

Sind Mitarbeiter im Job auf Dauer überlastet, werden sie im schlimmsten Fall irgendwann krank. Doch so mancher übersieht erste Warnzeichen für eine Überforderung.

Typisch sei, dass bei jemandem auf einmal die Arbeitsleistung nachlässt, erklärt Prof. Albert Nienhaus von der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Auch plötzlich auftretende Unpünktlichkeit oder häufige Krankmeldungen sind ein Hinweis darauf, dass es zu viel wird, so der Experte in der Zeitschrift «Neue Apotheken Illustrierte» (Ausgabe 1. März 2017).

Betroffene sollten auch dann hellhörig werden, wenn jemand in der Familie sagt: «Du bist nervös und gereizt». Solche Aussagen tun viele im ersten Moment genervt ab, doch sie sind ebenfalls ein häufiger erster Anhaltspunkt dafür, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

Wer sich selbst überfordert fühlt, denkt in einem ersten Schritt am besten darüber nach, ob sich bei der Arbeit etwas verändert hat. Gibt es zum Beispiel neue Anforderungen? In einem zweiten Schritt geht man dann zu seinem Vorgesetzten und klärt, ob man die Arbeit anders organisieren kann.

Bemerken Kollegen eine Überlastung eines Teammitglieds, suchen sie am besten in einer ruhigen Minute das Gespräch. Ein absolutes Tabu sei, gleich zum Vorgesetzten zu gehen. Das wird dem Mitarbeiter sehr unangenehm sein. Müssen Dritte eingeschaltet werden, weil der Betroffene Warnsignale auch nach einem Gespräch weiter ignoriert, geht man am besten zur betrieblichen Interessenvertretung.

zur Startseite

von
erstellt am 08.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert